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England: Marine hat Attentäter gerettet; Tadschikistan: Vier Tote nach Angriff; Kaum Ausweisungen von Verurteilten; Georgien legalisiert Marihuana-Konsum; Türkische Justiz lässt US-Pastor nicht frei

England: Marine hat Attentäter gerettet

Der islamistische Attentäter von Manchester ist knapp drei Jahre vor seinem Bombenanschlag von der britischen Kriegsmarine aus Libyen gerettet worden. Mit dem damals 19-Jährigen wurden im August 2014 mehr als 100 britische Staatsangehörige vor dem dortigen Bürgerkrieg gerettet. Bei seinem Attentat am 22. Mai 2017 auf Besucher eines Popkonzerts riss Salman Abedi 22 Menschen mit in den Tod.

Tadschikistan: Vier Tote nach Angriff

Extremisten sollen für einen Angriff auf Touristen im zentralasiatischen Tadschikistan verantwortlich sein. Das Innenministerium der Ex-Sowjetrepublik gab an, dass die als Terrorgruppe eingestufte „Partei der Wiedergeburt Tadschikistans“ die Tat geplant habe. Auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich. Bei dem Angriff wurden am Sonntag mindestens vier Radfahrer aus der Schweiz, den USA und den Niederlanden getötet. Drei weitere Touristen wurden verletzt.

Kaum Ausweisungen von Verurteilten

Ausländische Straftäter verbüßen ihre Haftstrafen meist in deutschen Gefängnissen. Seit 2012 wurden weniger als 200 Verurteilte pro Jahr in ihr Heimatland gebracht. Demgegenüber waren im vergangenen Jahr fast 16 000 ausländische Staatsbürger in Deutschland inhaftiert. Das geht aus der Antwort des Justizministeriums auf eine Anfrage der FDP hervor.

Georgien legalisiert Marihuana-Konsum

Die Südkaukasusrepublik Georgien hat Strafen für den privaten Konsum von Marihuana aufgehoben. Das Rauchen von Cannabis sei eine persönliche Frage für jeden Einzelnen und gefährde die öffentliche Ordnung nicht, entschied das Verfassungsgericht in der Hauptstadt Tiflis. Bislang wurde das Rauchen von Joints in Georgien mit einer Geldbuße von umgerechnet rund 170 Euro geahndet. Haftstrafen waren schon früher abgeschafft worden.

Türkische Justiz lässt US-Pastor nicht frei

Weiter keine Lösung im Streit der USA mit der Türkei um den dort inhaftierten US-Pastor Andrew Brunson: Ein Gericht wies am Dienstag einen Antrag von Brunsons Anwalt auf Entlassung des protestantischen Geistlichen aus dem Hausarrest und Aufhebung der gegen ihn verhängten Ausreisesperre zurück. Der Fall belastet seit Monaten die Beziehungen der beiden Nato-Partner. US-Präsident Donald Trump hatte der Türkei mit Sanktionen gedroht.

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