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Salvini: Auf Mallorca unerwünscht; Familiennachzug: großer Andrang; Hun Sen kann weiter Kambodscha führen; Papst akzeptiert Kardinals-Rücktritt; 75 Todesurteile gegen Islamisten; Umfrage: Rassismus hat zugenommen

Salvini: Auf Mallorca unerwünscht

Mallorca hat den italienischen Rechtspopulisten und Innenminister Matteo Salvini zur unerwünschten Person erklärt. Er sei wegen seiner Beleidigungen von Flüchtlingen und Rettern eine „Persona non grata“, twitterte die Linkspartei Podemos auf der Insel. Ein Antrag war vom Inselrat einstimmig angenommen worden. Die österreichische FPÖ lud Salvini daraufhin „ausdrücklich nach Oberösterreich und Wels“ ein. Er erklärte, in Italien Urlaub zu machen.

Familiennachzug: großer Andrang

Deutsche Botschaften und Konsulate in den Anrainerstaaten Syriens verzeichnen einen großen Andrang wegen des Familiennachzugs. Laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland liegen den Vertretungen in Jordanien, Libanon, Irak und der Türkei 31 340 Terminanfragen vor.

Hun Sen kann weiter Kambodscha führen

In Kambodscha kann Dauer-Ministerpräsident Hun Sen nach einer umstrittenen Parlamentswahl weiter regieren. Nach Angaben der Wahlkommission gewann die regierende Volkspartei CCP klar. Nach ersten inoffiziellen Ergebnissen von Sonntagabend kann sie mit gut 80 Prozent rechnen. Hun Sen ist seit 1985 an der Macht. Die wichtigste Oppositionspartei ließ er vergangenes Jahr verbieten.

Papst akzeptiert Kardinals-Rücktritt

Papst Franziskus hat den Rücktritt des prominenten US-Kardinals Theodore McCarrick angenommen. Der 88-Jährige werde aus dem Kardinalskollegium austreten und keine öffentlichen Ämter mehr ausführen, teilte der Vatikan mit. Dem emeritierten Erzbischof von Washington wird Missbrauch Minderjähriger vorgeworfen.

75 Todesurteile gegen Islamisten

Wegen ihrer Proteste nach dem Sturz von Präsident Mohammed Mursi hat ein Gericht in Ägypten 75 Islamisten zum Tode verurteilt. Die Mitglieder der verfolgten Muslimbrüder sollen für ihre Teilnahme an blutigen Demonstrationen 2013 gehängt werden.

Umfrage: Rassismus hat zugenommen

57 Prozent der Deutschen glauben, dass Rassismus in den vergangenen zehn Jahren hierzulande zugenommen hat. Das zeigt eine Umfage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der „Bild am Sonntag“. 29 Prozent gehen von einem gleichbleibenden Niveau aus. 8 Prozent finden, er habe abgenommen.

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