Aktuelles in Kürze

Berlin: Terror-Verdächtiger; irak: Zivilisten nach Mossul; island: Auftrag erteilt; bundeswehr/sudan: Einsatz verlängert; saudi-arabien: Prinz ausgepeitscht

Berlin

Terror-Verdächtiger

Beamte des Berliner Landeskriminalamtes haben am Mittwochabend einen Syrer festgenommen. Er stehe im Verdacht, Mitglied einer ausländischen terroristischen Vereinigung zu sein, teilte die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der Mann, der nach eigenen Angaben 27 Jahre alt sei, halte sich seit 2015 in Deutschland auf. Er sei in einer Wohnung in Berlin-Schöneberg festgenommen worden. Näheres teilte die Polizeibehörde nicht mit. Den Angaben zufolge übernahm die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die weiteren Ermittlungen.

irak

Zivilisten nach Mossul

Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) treiben in und um Mossul Zivilisten zusammen, um sie womöglich als menschliche Schutzschilde gegen die immer weiter vorrückenden irakischen Truppen einzusetzen. Die Menschen wurden östlich und westlich der nordirakischen Millionenstadt gesammelt und zwangsweise nach Mossul gebracht. Sie bestätigten damit Befürchtungen der Vereinten Nationen. Hilfsorganisation stellen sich bereits auf eine massive Fluchtbewegung ein.

island

Auftrag erteilt

Nach der Parlamentswahl in Island hat der konservative Parteichef Bjarni Benediktsson den Auftrag zur Regierungsbildung bekommen. Das teilte der isländische Präsident Gudni Th. Jóhannesson in Reykjavík mit. Die Konservativen waren aus der Wahl am Samstag mit 29,1 Prozent der Stimmen und 21 Sitzen im Parlament als stärkste Partei hervorgegangen.

bundeswehr/sudan

Einsatz verlängert

Die Bundesregierung will die deutsche Beteiligung an dem zuletzt in Verruf geratenen UN-Einsatz im Südsudan verlängern. Das Kabinett beschloss eine Fortsetzung des Einsatzes bis Ende 2017. Auch die Entsendung deutscher Soldaten für die Friedensmission in der sudanesischen Konfliktregion Darfur soll um ein weiteres Jahr verlängert werden.

saudi-arabien

Prinz ausgepeitscht

Ein saudiarabischer Prinz ist wegen einer unbekannten Straftat in Dschidda ausgepeitscht worden. Wie hoch die Strafe ausfiel, berichtete die Zeitung „Okas“ allerdings nicht. Strafen gegen Prinzen haben in Saudi-Arabien Seltenheitswert.

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