KURZ GEMELDET

Afghanistan; Berlin; Saudi-Arabien; Polen

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AFGHANISTAN

450 000 Vertriebene

In Afghanistan sind 2017 knapp 450 000 Menschen vor Kampfhandlungen aus ihren Dörfern und Städten geflohen. Das geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe hervor. Demnach wurden zwischen Januar und Dezember des vergangenen Jahres 445 335 Menschen heimatlos. Allein in der vergangenen Woche mussten landesweit rund 7428 Menschen vor Kämpfen mit den radikalislamischen Taliban oder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) fliehen.

Impfteam entführt

Radikalislamische Taliban haben in der zentralafghanischen Provinz Ghor ein afghanisches Impfteam entführt. Die vier Männer und eine Frau seien am Montag in der Nähe der Provinzhauptstadt Feruskoh verschwunden, sagte Provinzsprecher Abdulhai Chatibi am Dienstag. Sie seien unterwegs gewesen, um Menschen gegen die Masern zu impfen.

BERLIN

Attacke an Silvester

Ein Messerangriff am Silvestertag in Berlin-Schöneberg hat möglicherweise einen islamistischen Hintergrund. Nach Informationen des „Tagesspiegel“ beschimpfte ein aus Syrien stammender 23-jähriger Mann im U-Bahnhof Bayerischer Platz das Opfer als Ungläubigen. Zuvor hatte der Messerstecher den 50-jährigen Mann gefragt, ob er Türke sei. Das Opfer verneinte und gab sich als Deutscher zu erkennen. Der 50-Jährige erlitt bei der Attacke eine leichte Verletzung.

SAUDI-ARABIEN

Festnahmewelle

In Saudi-Arabien läuft nach UN-Angaben eine neue Festnahmewelle gegen Menschenrechtler. Seit September seien mehr als 60 prominente Schriftsteller, Journalisten, Wissenschaftler, Aktivisten oder religiöse Figuren in Gewahrsam genommen worden, hieß es gestern in einer Mitteilung der Vereinten Nationen. Dies sei ein weiterer Beleg für „ein besorgniserregendes Muster“ systematischer und eigenmächtiger Festnahmen in ganz Saudi-Arabien.

POLEN

Sextäter öffentlich

Das polnische Justizministerium hat ein Register mit Namen und Fotos von rund 800 verurteilten Sexualstraftätern online gestellt. Die Datenbank enthalte Daten wie Namen, Geburtsorte, Aufenthaltsorte und Fotos der gefährlichsten Sexualverbrecher sowie Informationen über die begangenen Taten.

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