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Chance für radikalen Flügel?

AfD-Chef Meuthen kündigt seinen Rückzug an

Jörg Meuthen
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Jörg Meuthen
  • Tim Niemeyer
    VonTim Niemeyer
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Jörg Meuthen will wohl beim nächsten AfD-Parteitag nicht noch einmal als Bundessprecher kandidieren. Hinter der Frage nach der Zukunft an der Spitze steht nun ein dickes Fragezeichen, die Radikalen um Björn Höcke wittern ihre Chance.

Jörg Meuthen will sich nach über sechs Jahren von der AfD-Spitze zurückziehen, das geht aus einem Bericht von t-online hervor. Demnach soll Meuthen in einer E-Mail an die Parteimitglieder vom Montag (11. Oktober) angekündigt haben, auf dem AfD-Parteitag im Dezember nicht mehr für eine erneute Amtszeit als Bundessprecher zu kandidieren. Die Entscheidung soll ihm nicht leicht gefallen sein. Der 60-Jährige soll in der Mail von „vielen intensiven Gesprächen“ berichten, vor allem mit seiner Familie

Die genauen Gründe für seinen Rückzug spart Meuthen in der Mitteilung allerdings aus. Er beschreibt die Zeit als Bundessprecher als „unglaublich fordernd“. Sie sei von „manchen Härten und Enttäuschungen“ geprägt gewesen, aber auch von „sehr vielen guten Erlebnissen“. Der Politiker bittet die rund 30.000 Mitglieder „von Herzen um Verständnis“ für seinen Schritt.

Meuthens Rückzug könnte den in der AfD bereits vorhandene Machtkampf weiter ankurbeln. Die sogenannten Gemäßigten und die Radikalen, um den Thüringer Rechtsaußen Björn Höcke, streiten sich dabei parteiintern schon länger um die Vormachtstellung. Meuthen gilt dabei als eine der wichtigsten Akteure.

Seit 2020 bekämpft Meuthen die radikalen Kräfte in der Partei zunehmend auch öffentlich. Im April des letzten Jahres schlug er sogar die Spaltung der AfD in einen „freiheitlich-konservativen“ und einen „radikalen“ Teil vor. Ein halbes Jahr später, beschwerte sich Meuthen bei einem Parteitag über die „immer aggressiver auftretende“ Provokateure in der Partei, die versuchten, die Partei zu übernehmen.

nt

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