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160 Tunnel betroffen

Netzwerk-Ausfall bei Asfinag sorgt für Probleme und „chaotische Zustände“ auf österreichischen Autobahnen

  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Österreich - Ein Ausfall des Netzwerks bei Asfinag sorgte seit etwa 9 Uhr für Probleme bei der Steuerung der Tunnel und Verkehrsbeeinflussungsanlagen auf allen österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen.

Update, 13.40 Uhr - Fast alle Tunnel wieder offen

Gegen 9 Uhr kam es zu einem Ausfall des Netzwerkes für die Ansteuerung der Autobahntunnel der Asfinag. Betroffen davon waren 160 Tunnel. Die Asfinag reagierte umgehend und besetzte alle langen Autobahntunnel wie unter anderen den Plabutschtunnel mit Personal vor Ort vor den Portalen.

Von einer zeitlich längeren Sperre betroffen waren auf der A12 der Roppener Tunnel sowie die S 16 Tunnel Perjen und Arlberg. Der Roppener- und der Perjentunnel sind wieder befahrbar. Der Arlbergtunnel bleibt bis auf Weiteres noch gesperrt, die Umleitung führt für alle Fahrzeuge über den Arlbergpass. Die Asfinag arbeite mit Hochdruck an der finalen Behebung der Störung. 

Update, 11.58 Uhr - Drei Tunnel gesperrt - Dauer rund zwei Stunden

Aufgrund von Problemen im Asfinag-Netzwerk sind derzeit drei Tunnel für den Verkehr gesperrt: Auf der S 16, der Arlberg- und Perjentunnel, sowie auf der A 12 der Roppener Tunnel. Die weiteren langen Autobahntunnel wurden direkt vor Ort bei den Portalen mit Asfinag-Mitarbeitenden besetzt. Die Portalanzeigen auf den zu befahrenden Tunnel zeigen derzeit entweder grün oder gelb blinkend.  

Nach derzeitigem Stand werden die Steuerungsprobleme laut Asfinag noch rund zwei Stunden dauern. Die Behörde arbeite mit Hochdruck an der Behebung der Störung. 

Erstmeldung:

Wie die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft in Österreich mitteilt, sei vor allem die Steuerung der Tunnelanlagen von den Server-Schwierigkeiten betroffen. Das sorge für einige Probleme und deshalb auch zum Teil für lange Staus und Wartezeiten. Leser berichten gegenüber BGLand24.de übereinstimmend von „chaotischen Zuständen“ auf einigen Autobahnstrecken.

Drei Tunnel in Tirol (Arlberg, Roppener und Perjentunnel) mussten aus diesem Grund sogar komplett gesperrt werden. „Alle anderen Anlagen können jedoch weiter in Betrieb bleiben“, heißt es von Seiten der Behörde. Die Asfinag besetzte als Vorsichtsmaßnahme aber zusätzlich lange Tunnel wie den Grazer Plabutschtunnel mit Personal an den Portalen.

Die Verkehrssicherheit ist jedoch dadurch nicht beeinträchtigt. Alle Tunnelsicherheitseinrichtungen wie etwa die Lüftung funktionieren zu 100 Prozent autark und würden im Falle eines Ereignisses automatisch starten“, heißt es in einer entsprechenden Pressemeldung.

mz

Rubriklistenbild: © Erwin Scheriau/APA/dpa

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