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News-Ticker zum Ukraine-Krieg

„Erlaubt Verbrennung verschiedener Ziele“ - Russland kündigt Einsatz neuer Laserwaffe an

Laserwaffe
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Laserwaffe (Symbolbild)
  • Tim Niemeyer
    VonTim Niemeyer
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  • Felix Graf
    Felix Graf
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Es ist Krieg in der Ukraine. Seit über zwei Monaten. Und ein Ende der Kampfhandlungen ist vorerst nicht in Sicht. Auch nicht auf diplomatischem Wege. Vor allem im Donbass tobt ein erbitterter Kampf. Die News am Mittwoch (18. Mai).

Weiteres zum Ukraine-Konflikt:

Update, 16.25 Uhr - Russland kündigt Einsatz neuer Laserwaffe an

Russland ist nach eigenen Angaben kurz vor der Einführung eines Hochleistungslasers zum Abschuss von Drohnen und leichten Fluggeräten. „Unsere Physiker haben Lasersysteme entwickelt, die um ein Vielfaches leistungsstärker sind, was die Verbrennung verschiedener Ziele erlaubt, und bauen sie auch praktisch schon serienreif“, sagte der russische Vizeregierungschef Juri Borissow am Mittwoch bei einer Konferenz nahe Moskau, wie die staatliche Moskauer Nachrichtenagentur Tass meldete.

Nach Borissows Darstellung hat die neue Laserwaffe eine Reichweite von fünf Kilometern und kann Drohnen in dieser Höhe abschießen. Das neue System wurde demnach am Dienstag getestet und soll eine Drohne innerhalb von fünf Sekunden verbrannt haben. Nun werde es langsam in die Streitkräfte eingeführt. „Die ersten Prototypen werden schon eingesetzt“, sagte Borissow.

Überprüfbar waren die Angaben nicht. Es wurden auch keine Bilder gezeigt.

Der Laser soll Luftabwehrraketen ersetzen, die deutlich teurer in der Anschaffung sind. Russland meldet in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine nahezu täglich den Abschuss von Drohnen mit Raketen. Borissow lobte auch die russische Laserwaffe „Pereswet“, die zwar keine Drohnen abschießen, aber gegnerische Satelliten- und Aufklärungssysteme „blenden“ und damit außer Gefecht setzen könne. Die Reichweite von „Pereswet“ beträgt demnach 1500 Kilometer.

Update, 15.35 Uhr - Ukrainischer Geheimdienst entlarvt fünf Spione in den eigenen Reihen

Der ukrainische Inlandsgeheimdienst hat nach eigenen Angaben ein Netzwerk von fünf Frauen aufgedeckt, die im Verdacht stehen, Agentinnen für Russland zu sein. Sie seien in der südukrainischen Hafenstadt Mykolajiw tätig gewesen.

Der Sprecher des Geheimdienstes, Artem Dekhtyarenko, erklärte, dass die Gruppe unter der Führung eines russischen Generals gegründet wurde. Dieser sei auch an der Invasion der Ukraine beteiligt. Die Agentinnen seien damit beauftragt worden, „Feind- und Aufklärungsgruppen“ den Weg nach Mykolajiw zu ebnen. Zudem hätten sie „Informationen über die soziale und politische Situation in der Region sowie Ergebnisse über feindliche Raketenangriffe auf Mykolajiw“ gesammelt, teilte Dekhtyarenko mit, das berichtet der focus.

Update, 15.15 Uhr - Türkei blockiert Nato-Beitrittsgespräche mit Finnland und Schweden

Die Türkei hat in der Nato den Beginn der Beitrittsgespräche mit Finnland und Schweden zunächst blockiert. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Bündniskreisen erfuhr, war es am Mittwochvormittag im Nato-Rat nicht wie ursprünglich geplant möglich, den für den Start des Aufnahmeprozesses notwendigen Beschluss zu fassen.

Update, 14.23 Uhr - Russischer Soldat bekennt sich des Mordes an einem Zivilisten schuldig

Der in Kiew wegen Kriegsverbrechen in der Ukraine angeklagte russische Soldat Wadim Shishimarin hat sich laut Medienberichten schuldig bekannt. Der 21-Jährige gab an, an einem der ersten Tage nach dem russischen Einmarsch in der Region Sumy einen 62-jährigen Zivilisten erschossen zu haben, berichten britische Medien übereinstimmend.

Laut der Anklage hat sich der Vorfall am 28. Februar in dem Dorf Tschupachiwka ereignet. Wie der britische „Mirror“ berichtet, droht Shishimarin lebenslange Haft. Der Prozess gegen den Panzerkommandanten gilt als möglicher Auftakt zu einer Reihe weiterer Verfahren gegen russische Armeeangehörige.

Update, 14.15 Uhr - Rumänien macht Weg frei für Erdgas-Förderung im Schwarzen Meer

Rumänien hat nach langem Tauziehen den Weg für die Erdgas-Förderung im Schwarzen Meer frei gemacht. Am Mittwoch beschloss das Abgeordnetenhaus in Bukarest mit großer Mehrheit die Änderung eines Gesetzes, das bisher ausländische Investoren von dem Projekt ferngehalten hat. Zuvor hatte bereits der Senat, die oberste Parlamentskammer, zugestimmt. Eine mögliche Klage vor dem Verfassungsgericht seitens der nationalistischen Oppositionspartei AUR könnte das Inkrafttreten verzögern. Die AUR hatte in beiden Parlamentskammern gegen das Gesetzesvorhaben gestimmt.

Es geht um geschätzte 100 Milliarden Kubikmeter Erdgas im rumänischen Teil des Kontinentalsockels des Schwarzen Meeres, sowie um Gasförderprojekte auf dem Festland. „Wir sind sicher, dass wir binnen höchstens fünf Jahren hinsichtlich der Energie unabhängig werden können“, sagte Ministerpräsident Nicolae Ciuca zu der Neuregelung.

Die geplante Gesetzesänderung hatte seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine an Fahrt gewonnen. Rumänien importiert derzeit 20 bis 30 Prozent seines Gasbedarfs aus Russland. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Virgil Popescu werde Rumänien künftig mehr Gas fördern als das Land verbraucht.

Update, 13.45 Uhr - Trittin: Russisches Vorgehen in der Ukraine ähnelt dem von SS und Wehrmacht

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin sieht Parallelen zwischen dem russischen Vorgehen in der Ukraine und den Untaten von SS und Wehrmacht nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion. Man erlebe derzeit die Rückkehr des imperialen Eroberungskriegs nach Europa, sagte Trittin der Beilage „Christ & Welt“ der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Und der ähnelt in vielen Orten dem Vernichtungskrieg von SS und Wehrmacht gegen die Sowjetunion.“

Damit kehre nach 80 Jahren etwas zurück, „ausgerechnet zwischen zwei Ländern, die Opfer meiner Vätergeneration geworden sind“, sagte der außenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag weiter. Trittin sprach in dem Interview auch über seinen Vater, der als SS-Obersturmführer im Zweiten Weltkrieg in Russland war. Später habe dieser sich aber von seiner NS-Vergangenheit distanziert.

Update, 13.11 Uhr - EU-Plan: 300 Milliarden für Unabhängigkeit von russischer Energie

Um unabhängig von russischer Energie zu werden, muss die Europäische Union nach Einschätzung der EU-Kommission bis 2030 bis zu 300 Milliarden Euro investieren. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentierte am Mittwoch einen Plan, um sich von fossilen Brennstoffen aus Russland zu lösen und die Energiewende zu beschleunigen.

Update, 12.42 Uhr - Putin will Ramsan Kadyrow offenbar Mariupol überlassen

Nach Angaben von ukrainischen Behörden soll „Putins Bluthund“ Ramsan Kadyrow Mariupol übernehmen. Das berichtet unter anderem die ukrainische Zeitung „Ukrainska Pravda“ unter Berufung auf einen Berater des Bürgermeisters. Den Informationen des Beraters zufolge soll der neue „Aufseher“ der Stadt aus Tschetschenien stammen. Kadyrow selbst ist Anführer der Tschetschenen.

Update, 11.55 Uhr - „Ampel“ einigt sich auf Streichung von Büro und Mitarbeitern für Schröder

In der Kontroverse um die staatlichen Ausgaben für Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) haben sich die Ampel-Fraktionen auf eine Lösung verständigt. Die Ausstattung für ehemalige Bundeskanzlerinnen und Bundeskanzler solle „künftig nicht mehr statusbezogen“ erfolgen, sondern sich „an den fortwirkenden Verpflichtungen aus dem Amt orientieren“, erklärten die Haushaltsexperten Dennis Rohde (SPD), Sven-Christian Kindler (Grüne) und Otto Fricke (FDP) am Mittwoch.

Schröder nehme „keine fortwirkende Verpflichtung aus dem Amt als ehemaliger Bundeskanzler mehr wahr“, erläuterten die drei Politiker. „Somit entfällt der Grund für die personelle und räumliche Ausstattung des ehemaligen Bundeskanzlers.“ Schröders Büro werde „ruhend gestellt“. Das bedeutet zugleich, dass Schröders Ruhegehalt und sein Personenschutz weiter bezahlt werden.

Update, 11.21 Uhr - London zeigt sich offen für Kriegsverbrechertribunal gegen Putin

Die britische Außenministerin Liz Truss unterstützt grundsätzlich ein Kriegsverbrechertribunal gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und Mitglieder seiner Führung. Putin „und alle, die hinter diesen entsetzlichen Kriegsverbrechen stecken“, müssten zur Verantwortung gezogen werden, sagte Truss am Mittwoch im Sender Times Radio auf eine entsprechende Frage des ukrainischen Parlamentsabgeordneten Olexij Hontscharenko. „Falls ein Tribunal dabei hilft, wird Großbritannien definitiv erwägen, dieses zu unterstützen.“

Truss sagte, sie habe bereits mit der ukrainischen Regierung darüber gesprochen. „Wir sind offen für die Idee eines Tribunals, wir prüfen es derzeit“, sagte sie. London wolle diejenigen „auf die effektivste Art und Weise“ strafrechtlich verfolgen, die Kriegsverbrechen wie Vergewaltigung, sexuelle Gewalt und wahllose Angriffe auf Zivilisten begangen hätten, sagte Truss.

Die Ministerin betonte, dass London bereits eng mit dem Internationalen Strafgerichtshof zusammenarbeite. „Wir haben Unterstützung in die Ukraine geschickt, um beim Einsammeln von Beweisen zu helfen, von Zeugenaussagen bis hin zu Videobeweisen“, sagte Truss.

Update, 11.02 Uhr - „Z“-Symbol: Russischer Skandalturner für mindestens ein Jahr gesperrt

Skandalturner Iwan Kuljak ist vom Weltverband FIG für mindestens ein Jahr gesperrt worden. Dies teilte die Föderation in einem offiziellen Statement mit.

Beim Weltcup-Turnier Anfang März in Doha war der 20 Jahre alte Russe bei der Siegerehrung mit einem „Z“ auf seinem Trainingsanzug erschienen. Neben ihm auf dem Siegertreppchen stand der Gewinner Ilja Kowtun aus der Ukraine. Das „Z-Symbol“ steht für den Angriffskrieg Russlands im Nachbarland.

Kuljak darf weder an den diesjährigen Weltmeisterschaften im November in Liverpool noch an den europäischen Titelkämpfen im April 2023 in Antalya teilnehmen. Sollte die seitens der FIG ausgesprochene Verbannung aller Athleten aus Russland über Mai 2023 hinaus gültig bleiben, verlängert sich Kuljaks Sperre um mindestens ein weiteres halbes Jahr.

Update, 10.24 Uhr - Moskau: 959 ukrainische Soldaten haben sich seit Montag in Asow-Stahlwerk ergeben

Russland hat nach eigenen Angaben fast 700 weitere ukrainische Soldaten aus dem belagerten Asow-Stahlwerk in Mariupol gefangengenommen. In den vergangenen 24 Stunden hätten sich 694 Kämpfer ergeben, unter ihnen 29 Verletzte, teilte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Insgesamt hätten sich seit Montag somit 959 ukrainische Soldaten auf dem Werksgelände in Mariupol ergeben.

Update, 10.13 Uhr - Faeser fordert Ausschluss von Schröder aus der SPD

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, Altkanzler Gerhard Schröder aus der SPD auszuschließen. Auf die Frage, ob Schröder trotz seiner engen Kontakte zu Russlands Präsident Wladimir Putin in der Partei bleiben könnte, sagte Faeser auf einer Veranstaltung der Wochenzeitung „Die Zeit“: „Ausschließen!“

Schröder steht wegen seiner Russland-Verbindungen schon lange in der Kritik. In der SPD läuft vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine deswegen auch ein Parteiordnungsverfahren gegen ihn.

Update, 9.49 Uhr - Merz attackiert Scholz wegen Waffenlieferungen: „Es gibt ganz offensichtlich in der Bundesregierung Verzögerungsstrategien...“

CDU-Chef Friedrich Merz hat der Bundesregierung von Kanzler Olaf Scholz (SPD) vorgeworfen, Waffenlieferungen an die Ukraine bewusst zu verschleppen. „Es gibt ganz offensichtlich in der Bundesregierung Verzögerungsstrategien, zumindest eine Verzögerungstaktik“, sagte Merz am Dienstagabend in der Sendung „RTL Direkt“. Er verwies auf öffentliche Beschwerden von Rüstungsunternehmen, dass ihnen keine Ausfuhrgenehmigungen für Panzer erteilt würden.

„Hier wird nicht mit offenen Karten gespielt“, kritisierte Merz. „Es kann Gründe geben, nicht alles zu sagen, aber dann soll der Bundeskanzler das auch zum Ausdruck bringen.“ Dessen „Herumschwurbeln um die Themen“ sei der Sache nicht angemessen.

Update, 8.49 Uhr - Großbritannien: Truppen von Putins Bluthund wohl in Mariupol im Einsatz

In seinem täglichen Lagebericht hat das britische Verteidigungsministerium den Kriegsverlauf in der Ukraine analysiert. In der Mitteilung von Donnerstag heißt es, dass russische Streitkräfte Mariupol nach einer mehr als zehnwöchigen Belagerung nun vollständig unter Kontrolle gebracht hätten.

Bei dem Versuch, den Widerstand der ukrainischen Truppen in der Stadt zu brechen, habe die russische Armee „in erheblichem Umfang Hilfskräfte“ eingesetzt. Nach Einschätzungen der britischen Geheimdienste gehören dazu auch tschetschenische Truppen mit einer Stärke von offenbar mehreren Tausend Soldaten. Unter diesen sollen sich auch Angehörige der tschetschenischen Nationalgarde des Machthabers Ramsan Kadyrow befinden.

Der Einsatz von Hilfstruppen zeige erhebliche Ressourcenprobleme Russlands in der Ukraine, so das Verteidigungsministerium weiter. Die Folge davon sei ein uneinheitliches Kommando, das Russlands Operationen behindere.

Update, 8.14 Uhr - Schweden und Finnland beantragen Aufnahme in die Nato

Schweden und Finnland haben offiziell die Mitgliedschaft in der Nato beantragt. Botschafter der beiden Länder übergaben Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwochmorgen in der Brüsseler Bündniszentrale die entsprechenden Dokumente.

Update, 7.57 Uhr - Lemberg unter russischem Raketenbeschuss

In der Westukraine an der Grenze zu Polen hat der Bürgermeister von Lwiw (Lemberg), Andrij Sadowyj, einen ständigen Beschuss mit russischen Raketen beklagt. In der Stadt gebe es sehr viele internationale Organisationen, die dadurch verunsichert werden sollten, sagte Sadowyj im ukrainischen Fernsehen, wie die Agentur Unian am Mittwoch meldete. Russland habe es nicht nur auf die militärische Infrastruktur abgesehen, sondern wolle durch den Beschuss permanente Anspannung auslösen. „Aber wenn man rechtzeitig auf den Luftalarm reagiert und in den Schutzbunker geht, dann ist es ungefährlich“, sagte er. Die Altstadt von Lwiw gehört zum Welterbe der Unesco.

Die Menschen hätten am Stadtrand die Raketen sehen und sehr laute Explosionen hören können, sagte Andrij Sadowyj. Schäden in Lwiw selbst habe es aber nicht gegeben. Die Menschen hätten aber praktisch die ganze Nacht zum Dienstag in Luftschutzbunkern verbringen müssen. Im Gebiet Jaworiw in der Nähe von Lwiw sei ein Stück Bahninfrastruktur durch Raketentrümmer beschädigt worden. Der Bürgermeister sagte, dies alles passiere nur wenige Kilometer von der Grenze zum EU-Land Polen entfernt. Russland war Ende Februar in das Nachbarland einmarschiert.

Update, 7.18 Uhr - Unbewaffneten Zivilisten erschossen? Erster Kriegsverbrecherprozess gegen russischen Soldaten

In der Ukraine beginnt am Mittwoch (13 Uhr MESZ) der erste Kriegsverbrecherprozess gegen einen russischen Soldaten seit Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar. Verhandelt wird vor dem Bezirksgericht Solomjansky in der Hauptstadt Kiew gegen den 21-jährigen Wadim Schischimarin. Ihm wird vorgeworfen, am 28. Februar im nordukrainischen Dorf Tschupachiwka aus einem gestohlenen Auto heraus einen unbewaffneten Zivilisten erschossen zu haben.

Update, 6.35 Uhr - Haushaltsausschuss will Schröder noch diese Woche Bundestagsbüro streichen

Die Haushaltspolitiker der Ampel-Koalition wollen dem ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die bisherige Ausstattung mit Mitarbeitern und Büros im Bundestag streichen. Wie die „Bild“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Koalitionskreise berichtete, sollen Schröder künftig keine Mitarbeiter und Büroräume im Bundestag mehr gestellt werden. 

Wie geht es mit den ukrainischen Soldaten im Asow-Stahlwerk weiter?

Nach der Evakuierung von gut 260 ukrainischen Soldaten aus dem Asow-Stahlwerk in Mariupol bleibt die Lage der verbliebenen Verteidiger der Stadt in der riesigen Industrieanlage unklar. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in der Nacht zum Mittwoch, in die Anstrengungen zu ihrer Rettung seien einflussreiche internationale Vermittler eingeschaltet. Im Osten der Ukraine gehen die Kämpfe weiter, in anderen Regionen gibt es russische Luftangriffe.

Die gut 260 Soldaten, die das Azovstal-Werk in der Nacht zum Dienstag verließen, begaben sich dabei in russische Gefangenschaft. Kiew hofft auf einen späteren Austausch gegen russische Kriegsgefangene, Russlands Militär ließ einen solchen Schritt zunächst offen. Moskau veröffentlichte ein Video, das die Gefangennahme der Ukrainer, medizinische Behandlung sowie den Abtransport von Verletzten zeigen soll. Gut 50 der Soldaten sollen schwer verwundet sein.

Das geschah in der Nacht

  • Werk von deutschem Gips-Hersteller Knauf in der Ukraine bombardiert
  • USA richten Beobachtungsstelle für Ukraine-Krieg ein
  • Selenskyj: Telefonat mit Scholz „recht produktiv“

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