Neues aus dem smarten Garten

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Bessere Kontrolle durch ein „Babyfon“ für Pflanzen. Xiaomi

Wenn die ganze Welt smart und digital wird, können Garten und Balkon nicht hintanstehen. Der neue grüne Trend heißt „Smart Gardening“.

Intelligente Technik

Von Jörg Heinrich

Es ist der neuste Technik-Trend: Das schlaue Gärtnern sorgt dafür, dass Blumen und Kräuter besser wachsen. Wir stellen Technik vor, die den grünen Daumen eingebaut hat.

Pflanzen-Babyfon

Den Sensor Xiaomi Flower Care stecken Hobby-Gärtner in den Blumentopf oder ins Beet. Er misst regelmäßig alle wichtigen Werte: Wasser, Licht, Temperatur und Nährstoffe. Per App und Bluetooth-Verbindung lässt sich drahtlos kontrollieren, ob es den grünen Freunden gut geht. Und wenn die Erde im Blumentopf austrocknet oder wenn Nährstoffe fehlen, schlägt die deutschsprachige App automatisch Alarm. Der Flower Care weiß genau, was Blumen oder Kräuter brauchen, denn der digitale Gärtner greift auf die Daten tausender verschiedener Pflanzen zurück (bei amazon.de für 35 Euro).

Digitale Gießkanne

Von Edyn aus Kalifornien kommt das Sunpowered System – Technik für den smarten Garten, die komplett mit Sonnenenergie funktioniert. Das Wasserventil mit App-Anschluss misst ständig Licht, Feuchtigkeit, Temperatur und Nährstoffe. Aus dem Internet erfährt es außerdem, wie das Wetter wird und stellt die Bewässerung exakt auf diese Werte ein (edyn.com, ab 60 Dollar).

Wohnzimmer-Garten

Click and Grow, der clevere kleine Garten, ist eine Art Nespresso-Maschine, nur für Pflanzen. In die Blumentöpfe kommen Kapseln, aus denen dann zum Beispiel Basilikum, Cocktailtomaten, Walderdbeeren, Oregano, Minze, Thymian oder auch Moosröschen wachsen. Alles, was die Pflanzen brauchen, haben die Tüftler aus Estland in den Mini-Garten eingebaut, von der Bewässerung bis zum LED-Licht, das 16 Stunden am Tag scheint – ideal für flottes Wachstum. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann in einem großen Regal für die Wohnzimmerwand oder die Küche, der „Wall Farm“, bis zu 51 verschiedene Pflanzen anbauen (clickandgrow.com, Starterset 30 Euro, Pflanzen ab 17 Euro).

Smarte Rasenmäher

Gardena ist einer der Pioniere des „digitalen Gartens“. Neben App-gesteuerten Bewässerungssystemen und Pflanzensensoren ist auch der Smart-Mäher Sileno im Angebot. Ihn kann man über den Rasen sausen lassen – und sich gemütlich in die Hängematte legen, während er mäht. Der Mäh-Roboter kümmert sich um bis zu 1000 Quadratmeter Rasen und kehrt danach automatisch zur Ladestation zurück. Die Mäh-Zeiten werden per App mit der Bewässerung koordiniert (gardena.com, 1600 Euro). Eine günstigere Alternative ist der Mähroboter Worx Landroid S, der auch besonders enge und verwinkelte Flächen sowie die Rasenkanten mäht (worxlandroid.com, 675 Euro).

Pflanzen-Sitter

Wer gießt meine Pflanzen, wenn ich im Urlaub bin und auch die Nachbarn verreist sind? Auf diese Frage gibt es eine neue Antwort: Die Gardena 1266 Urlaubsbewässerung versorgt bis zu 36 Topfpflanzen aus einem Tank regelmäßig mit Wasser. Dabei wird für jede Pflanze eine individuelle Wassermenge festgelegt. Und je nachdem, wie viele Pflanzen zu versorgen sind, kann man zwei bis drei Wochen beruhigt in Urlaub fahren. Nichts für große Gärten, aber ideal für Wohnung oder Balkon (gardena.com, 130 Euro). Eine kleinere Lösung für das Gießproblem in den Ferien ist der schlaue Blumentopf Parrot Pot. Er misst die Feuchtigkeit und liefert bei Bedarf aus seinem Tank frisches Wasser nach (parrot.com, ab 79 Euro).

Apps fürs Gärtnern

Um mit dem Smartphone gärtnern zu können, muss man sich keine neue Technik anschaffen. Es gibt zahllose „Grüne-Daumen-Apps“ rund ums Thema Pflanzen. Top und kostenlos sind zum Beispiel der Pflanzendoktor (iOS und Android) oder die Gieß-Apps WaterPlease (iOS) und Waterbot (Android).

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