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Naturschutz

Nashörner 40 Jahre nach Ausrottung in Mosambik zurück

Nashörner
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Ein Nashornkalb im Zinave Nationalpark. Mehr als 40 Jahre nach der Ausrottung von Nashörnern in Mosambik, sind die ersten 19 der grauen Riesen wieder in das Land im südlichen Afrika eingeführt worden.

Sie fehlten für die „Big Five“ in Mosambik - nun sind die Nashörner zurück. Neben Elefanten, Löwen, Leoparden und Büffeln sollen sie künftig wieder für ein gesundes Ökosystem sorgen.

Maputo – Mehr als 40 Jahre nach der Ausrottung von Nashörnern in Mosambik, sind die ersten 19 der grauen Riesen wieder in das Land im südlichen Afrika eingeführt worden.

Die Breitmaulnashörner seien mit Lastwagen über mehr als 60 Stunden und 1600 Kilometer von Südafrika zu Mosambiks Zinave Nationalpark gefahren und umgesiedelt worden, teilte die Peace Parks Foundation am Freitag mit. Weitere 21 Breitmaul- und Spitzmaulnashörnern sollen nach Angaben der Stiftung in den nächsten zwei bis drei Jahren dazukommen.

Die Rückkehr der Nashörner bedeute, dass Mosambik nun erstmals wieder die „Big Five“ („Großen Fünf“) im Land habe: Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel und Nashörner. Dies sei nicht nur für den Tourismus wichtig, sondern auch für ein gesundes Ökosystem, sagte der Vorstandsvorsitzende der Peace Parks Foundation, Werner Myburgh. Die Stiftung hoffe, dass die Nashornpopulation in dem Zinave Nationalpark in acht bis zehn Jahren groß genug sei, um andere Schutzgebiete in Afrika mit den wegen ihres Horns gejagten Tieren wieder aufstocken zu können, so Myburgh.

Nashörner werden in Containern zum Zinave Nationalpark transportiert.

In Afrika soll es nach Angaben der Naturschutzorganisation WWF noch rund 18.000 Breitmaulnashörner und etwa 5600 der stark bedrohten Spitzmaulnashörner geben. Jedes Jahr werden Dutzende der Tiere von Wilderern wegen ihres Horns getötet. In Asien, vor allem in Vietnam und China, ist das Horn als Inhaltsstoff der traditionellen Medizin beliebt und kostet etwa so viel wie Gold. dpa

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