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Besonderer Anblick

Mit bloßem Auge erkennbar: Oktober gibt Blick frei auf entfernte Galaxie

M31 in einer langbelichteten Aufnahme durchs Teleskop
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M31, Andromedanebel, in einer langbelichteten Aufnahme durchs Teleskop

Der Herbst in eingezogen: Nicht nur bei uns auf der Erde, sondern auch weit oben am Firmament. Im Oktober gibt es daher wieder ganz besondere Konstellationen zu beobachten, dazu eine faszinierende Sternenwelt, die zwei Millionen Lichtjahre von uns entfernt ist.

Der Herbst ist da, nicht nur meteorologisch gesehen, sondern auch am Sternenhimmel und in der Astronomie. Im Oktober überquert die Sonne den Himmelsäquator nach Süden hin, daher sind die Nächte wieder länger als die Tage. Früh am Abend sind am Himmel immer noch die letzten Sommersternbilder zu sehen - der Schwan, die Leier und der Adler mit dem bekannten Sommerdreieck verabschieden sich nur immer mehr. Die helle Sommermilchstraße lässt sich nur noch in der ersten Nachthälfte bewundern. Was aber immer noch lohnend ist für Fernglas-Besitzer.

Der Sternenhimmel am 15.10.2022 um 23 Uhr MESZ

Zum späteren Abend so gegen 23 Uhr, wie auf der Karte abgebildet, lässt sich das „Herbstviereck“ bewundern. Hierbei handelt es sich nicht um ein eigenständiges Sternbild, sondern um eine auffällige quadratische Form. Diese besteht aus drei Sternen des Sternbild Pegasus und ein Stern, der dem Sternbild Andromeda angehört.

Das Herbstviereck

Neben vielen Sternen lassen sich auch wieder unsere Planeten recht gut beobachten, besonders Saturn und Jupiter. Mit einem guten Fernglas kann man bei letzterem sogar die Galiläischen Monde klar erkennen.

Beobachtungs-Tipp für Oktober: Der Andromedanebel

Im Sternbild Andromeda lässt sich unsere Nachbargalaxie beobachten: M 31, der berühmte Andromedanebel. Dabei handelt es sich um eine Spiralgalaxie, die unserer Milchstraße sehr ähnlich ist, 2,5 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Sie lässt sich bereits mit bloßem Auge und ohne Hilfsmittel in einer klaren und mondlosen Nacht als schwach leuchtenden Nebelfleck bewundern. Dabei ist sie das weit entfernteste Objekt, das man mit bloßem Auge beobachten kann.

So findet man den Andromedanebel

Der Weg zum Andromedanebel ist recht einfach, die Reise in die 2,5 Millionen Jahre zurückliegende Vergangenheit beginnt am linken, oberen Stern des Herbstdreiecks: die zwei hellen Sterne nach links, dann zwei Sterne hoch. Danach sollte man sie ganz einfach finden.  

M31, Andromedanebel, in einer langbelichteten Aufnahme durchs Teleskop

Mond und Sonnenaufgangs Plus Untergangszeiten für Rosenheim:

  • Mond:
    Mond 1.10.2022: Aufgang 13:49 Uhr beleuchtet zu 34,9 % zunehmend, Monduntergang um 21:43 Uhr
    Mond 15.10.2022: Untergang 13:42 Uhr beleuchtet zu 73,7 % abnehmend, Mondaufgang um 21:22 Uhr
    Mond 30.10.2022: Aufgang 13:46 Uhr beleuchtet zu 43,5 % zunehmend, Monduntergang um 21:55 Uhr
    (3 .Oktober zunehmender Halbmond / 9. Oktober Vollmond / 17.Oktober abnehmender Halbmond / 25.Oktober Neumond)
  • Sonne
    Sonne 1.10.2022: Aufgang 7:10 Uhr, Sonnenuntergang um 18:51 Uhr
    Sonne 15.10.2022: Aufgang 7:30 Uhr, Sonnenuntergang um 18:23 Uhr
    Sonne 30.10.2022: Aufgang 6:54 Uhr, Sonnenuntergang um 16:55 Uhr

Hinweis: Sommerzeit endet am Sonntag, 30. Oktober 2022, 3 Uhr Früh. Dies wurde bei der Berechnung berücksichtigt.

Unsere Sternenexperten:

Alles über den aktuellen Sternenhimmel, astronomische Beobachtungen oder den derzeitigen Mondstand erfahrt Ihr bei den Astronomie-Experten der Sternwarte in Laufen, sowie bei www.der-himmel-im-suedosten.de, viele Infos findet Ihr auch auf www.facebook.com/derHimmelimSuedosten

Ihr habt etwas Außergewöhnliches am Himmel entdeckt? Schickt uns Eure Beobachtungen an leserbriefe@ovb24.de, unsere Experten beantworten Eure Fragen.

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