Menschen aus aller Welt

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Prinz Laurent

Ein Richter in Los Angeles hat den Antrag der Pornodarstellerin Stormy Daniels vorerst abgewiesen, eine Aussage von US-Präsident Donald Trump vor Gericht zu erzwingen.

Der Richter S. James Otero urteilte am Donnerstag, der Antrag sei „verfrüht“ gewesen, weil Trump und sein Anwalt Michael Cohen noch nicht auf einen vorangegangenen Antrag der Darstellerin reagiert hätten. Daniels’ Anwalt Michael Avanatti erklärte, er werde die Aussage nochmals beantragen, sobald die Antwort vorliege. Daniels will die Frage klären, ob Trump von einer Schweigevereinbarung hinsichtlich ihrer angeblichen Affäre mit ihm wusste. Ihr Anwalt Avenatti schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, er gehe davon aus, dass Trump und Cohen beantragen wollten, dass der Fall in einem privaten Schlichtungsverfahren geregelt werde, „um die Fakten vor der Öffentlichkeit zu verstecken“.

Als „Prostituierte“ hat Kreml-Sprecher Dmitri Peskow die Frauen bezeichnet, die Missbrauchsvorwürfe gegen Hollywood-Produzent Harvey Weinstein erhoben haben. „Vielleicht ist er ein Schuft, aber keine von ihnen ist zur Polizei gegangen. Nein, sie wollten zehn Millionen Dollar verdienen“, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Angaben des Radiosenders Moskauer Echo vor Studenten. „Wie nennt man eine Frau, die für zehn Millionen Dollar mit einem Mann geschlafen hat? Eine Prostituierte“, sagte Peskow.

Dem belgischen Prinzen Laurent werden nach einem Beschluss des Parlaments in Brüssel wegen eines diplomatischen Fehltritts für ein Jahr 15 Prozent seines staatlichen Einkommens gestrichen. Die Apanage von 308 000 Euro wird demnach um 46 000 Euro gekürzt. Auslöser des Streits war ein Auftritt des Prinzen in belgischer Uniform bei einer Feier zum 90-jährigen Bestehen der chinesischen Armee in der chinesischen Botschaft im Juli 2017. Laurent erinnert auch daran, dass die Sanktion eine „dauerhafte Bedrohung“ für ihn, seine Frau und seine Kinder sei, zumal seine Familie keinen Zugang zum belgischen Sozialsystem habe.

Zurück zur Übersicht: Welt

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare