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Die Helmut-Schmidt-Münze

Der reiche US-Kasinobesitzer Stephen Wynn soll dem „Wall Street Journal“ zufolge über Jahre hinweg dutzende Angestellte sexuell belästigt oder zu sexuellen Handlungen gezwungen haben.

Die Zeitung stützt ihren Bericht auf Interviews mit mehr als 150 Frauen. Demnach zeigte sich Wynn unter anderem entblößt vor ihnen und nötigte sie, ihn sexuell zu befriedigen. Der 76-Jährige wies die Vorwürfe als „grotesk“ zurück. Er trat aber am Samstag von seinem Amt als Finanzchef des republikanischen Parteivorstandes zurück – einen Posten, auf den er kurz nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten Ende 2016 berufen worden war. Trump hat den Multimilliardär wiederholt als „Freund“ beschrieben, äußerte sich aber zunächst nicht zu den Vorwürfen.

30 Millionen Münzen sollen die Europäer an den vor zwei Jahren gestorbenen Altkanzler Helmut Schmidt erinnern. Ein Zwei-Euro-Stück mit dem Porträt des aus Hamburg stammenden SPD-Politikers kommt am Dienstag in Umlauf. Mitte September hatte die Hamburger Münze mit der Prägung von 6,3 Millionen Exemplaren begonnen. Schmidt (Bundeskanzler 1974-1982) wäre im kommenden Dezember 100 Jahre alt geworden.

Bruce Dickinson, Sänger der Heavy-Metal-Band Iron Maiden, glaubt, dass Kinder zu behütet aufwachsen. „Wir verpacken unsere Kinder viel zu sehr in Watte“, sagte der 59-Jährige. Sein ältester Sohn Austin habe mit vier oder fünf Jahren einen Film über Säbelzahntiger gesehen, die Babysaurier fraßen. „Ich dachte: Oh mein Gott, das ist schrecklich grausam! Und ich fragte: Austin, ist das okay für dich? Er schaute mich ernst an und sagte: Papa, das ist ein Säbelzahntiger – er tut nur das, was Säbelzahntiger tun. Ich dachte, okay, ich halte meine Klappe... “

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (69) hat den Aachener Orden wider den tierischen Ernst erhalten. Mit seinem feinen Humor sei Kretschmann eine Leitfigur für die deutsche Politik, sagte der Vorsitzende des Aachener Karnevalsvereins, Werner Pfeil, bei der Verleihung am Samstag. Kretschmann sei so schlagfertig in der Sprache wie bedächtig in der Sache. „Oft versteht das Volk ihn sogar besser als die eigene Partei“, sagte Pfeil.

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