Schlager-Queen in Aufregung

Trotz Tour-Stress: Deshalb wird Helene Fischer selbst zum Fan-Girl

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Helene Fischer heizte in Leipzig ihren Fans ein, während parallel Deutschland bei der WM zitterte. 

Obwohl Helene Fischer mit ihrer kürzlich gestarteten Tournee die nächsten Wochen vermutlich komplett ausgelastet sein wird, kann sie sich nebenbei besonders für die WM begeistern. 

Berlin - Während Schlagerstar Helene Fischer mit ihrem Tour-Auftakt am vergangenen Samstag Leipzig einheizte, spielte sich Deutschland gegen Schweden um Kopf und Kragen. Knapp 40.000 Zuschauer lockte die gebürtige Russin ins RB-Leipzig-Stadion, obwohl es parallel für die Deutschen bei der WM 2018 um alles ging. Für Fußball-Fans kein leichter Abend und auch für Helene Fischer, selbst bekennende Anhängerin der deutschen Nationalmannschaft, eine spannende Zeit. Obwohl die schöne Blondine natürlich der deutschen Elf die Daumen drücke, wisse sie aus eigener Erfahrung: „dass am Ende nicht nur das Können, sondern immer auch das gewisse Quäntchen Glück zum Erfolg nötig ist“.

Die WM 2018 ist für Helene Fischer etwas ganz Besonderes

Für die 33-Jährige, die selbst Wurzeln im WM-Gastgeberland hat, ist die Weltmeisterschaft dieses Jahr etwas ganz Besonderes. 1984 im sibirischen Krasnojarsk geboren, kam die Sängerin als Kleinkind mit ihren Eltern nach Deutschland. Doch das russische Feeling stecke noch immer in ihr: „Ich habe noch immer ein Gefühl von Familie, wenn um mich herum Russisch gesprochen wird oder wenn ich eine russische Feier besuche.“

Trotzdem drücke sie im Turnier vor allem der deutschen Mannschaft „fest die Daumen“. Etwas schuld dürfte daran auch ihr legendärer Auftritt auf der Fanmeile 2014 gewesen sein. Gemeinsam mit Hunderttausenden Fans und der deutschen Elf feierte sie den großen WM-Triumph der Deutschen. Und auch beim DFB-Finale 2017 war Fischer mit von der Partie: die gebürtige Russin sorgte mit ihrem Auftritt für Stimmung im Stadion. Allerdings eher negative: die Fußball-Fans waren von der bunten Glitzer-Show alles andere als begeistert. 

Doch Fischer war bereits vor dem WM-Sieg 2014 großer Fußball-Fan: „Ich habe das Finale am Fernseher verfolgt. Die sieben Minuten zwischen Mario Götzes Tor und dem Abpfiff waren für mich das Spannendste, was ich je im Fußball gesehen habe.“ Deshalb scheint auch dieses Jahr die WM trotz anstrengender eigener Tournee bei Fischer hoch im Kurs zu stehen: “Wir haben ja zwischendurch auch immer mal wieder einen Tag frei. Und wenn sich die Gelegenheit bietet, werde ich mir bestimmt das eine oder andere Spiel anschauen“, ist sich der „Atemlos durch die Nacht“-Star sicher. 

Für Fischer stehen insgesamt 23 Termine auf ihrer Tournee an

Doch einfach nur Sport schauen kommt für die Blondine nicht in Frage, vor allem auf der Bühne muss das Allround-Talent topfit sein. Deshalb sei eigener Sport wie Yoga oder Joggen unverzichtbar, um Kraft zu tanken. Und die wird Helene Fischer auch dringend nötig haben, zu den 14 Auftritten ihrer regulären Tournee kommen zusätzlich noch neun Nachholtermine der letzten Arena-Tour. Im Winter fiel Fischer nämlich krankheitsbedingt für lange Zeit aus. 

jl

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