Netflix-Film

Sandra Bullock holte sich Schrammen beim Dreh

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Sandra Bullock bei der Europapremiere des Horror-Thrillers "Bird Box" in Berlin. Foto: Annette Riedl

Mit verbundenen Augen am Set. Für Sandra Bullock war dies eine mitunter schmerzhafte Erfahrung.

Berlin (dpa) - Schauspielerin Sandra Bullock (54) hat sich beim Dreh des Netflix-Films "Bird Box" Schrammen zugezogen - weil sie oft die Augen verbunden hatte. "Ich bin oft gegen die Kamera gerannt und das war nicht witzig. Es ist Blut geflossen", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

In dem Horrorthriller spielt Bullock eine Mutter von zwei Kindern, die vor einer mysteriösen Bedrohung fliehen muss. Ihre Augen muss sie dabei mit einer Binde schützen. Der Film ist in dem Streamingdienst ab 21. Dezember zu sehen.

Beim Dreh seien oft Kinder um sie herum gewesen. "Es war etwas nervenaufreibend, weil ich ja auf die Kleinen aufpassen musste." Sie habe vermeiden wollen hinzufallen, aber es sei dennoch mehrfach vorgekommen. "Ich hätte Löcher in die Augenbinde schneiden können, um etwas sehen zu können - aber dann wäre die hektische Energie weggewesen."

Für ihre Rolle habe sie einen hervorragenden Trainer gehabt, der selbst nicht sehen kann, erzählte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Er ist Marathon-Läufer, und er fährt Fahrrad", sagte sie. "Er konnte mir sagen, wie hoch die Wand hinter mir war und wo ein Spielzeug auf dem Boden lag." Sie habe ihn gefragt, wie Blinde auf der Leinwand dargestellt werden möchten und er habe geantwortet: "Wir würden gerne mit unseren Fähigkeiten gezeigt werden und nicht damit, was wir nicht können."

Trailer "Bird Box - Schliesse deine Augen"

Bullock in der Filmdatenbank IMDb

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