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Einnahmequelle futsch

Putin schaltet Instagram ab: Russische Influencerinnen weinen bitterlich - Fans entrüstet: „Bist rotzfrech“

Russische Influencerinnen weinen auf dem sozialen Netzwerk.
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Russische Influencerinnen weinen um das soziale Netzwerk.

In Russland wurde Instagram abgeschaltet. Viele Influencerinnen weinen unter anderem um den Verlust ihrer Einnahmequelle. Das stößt bei Vielen auf Unverständnis.

Moskau - Millionen Russinnen und Russen sind inzwischen von den sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Twitter abgeschnitten. Allein die Abschaltung von Instagram am Montag betrifft bisher die meisten Menschen überhaupt - laut dpa rund 64 Millionen auf einmal. Influencerinnen weinen um das soziale Netzwerk, wie tz.de berichtet.

Instagram abgeschaltet: Russische Beauty-Bloggerin weint in die Kamera

„Für mich ist es einfach das Leben. Es ist meine Seele. Es ist das, womit ich in den letzten fünf Jahren aufgewacht und eingeschlafen bin“, weint eine russische Beauty-Bloggerin mit fast 3 Millionen Followern. Es herrscht Trauerstimmung bei den Influencerinnen, die ihre Einnahmequelle verlieren - und Entrüstung bei vielen anderen, die weit mehr als das gerade verlieren.

Karina Istomina, eine beliebte DJ (400.000 Followern), sagte dem „Guardian“: „Ungefähr die Hälfte meines gesamten Einkommens stammt aus der Instagram-Werbung. Um ehrlich zu sein, bin ich absolut am Boden zerstört, dass ich meine Seite verliere. [...] Wahrscheinlich muss ich neue Einnahmequellen finden und mich selbst neu entdecken.“

Fans entrüstet wegen weinender Instagram-Influencerin: „Du bist rotzfrech“

Unter dem weinenden Video von „buzova86“ (23,2 Millionen Follower) äußern sich viele Userinnen und User kritisch. Auf Russisch kommentiert ein Follower sarkastisch: „Ohne Publikum wirst du Geld verlieren. Du sitzt also da und weinst“. „Verdammt, Menschen sind gestorben?! Was ist hier los?“ und „Die Leute sind arbeitslos und du bist ganz rotzfrech wegen Instagram“, ist dort zu lesen.

Auch die russische Musikerin Rita Dakota (2,8 Millionen Follower) findet: „Es ist schwer, über den Verlust eines sozialen Netzwerks traurig zu sein, wenn so viele Menschen gerade jetzt Familie und Freunde, Schutz, Hoffnung, Unterstützung, Sinn und Glauben verlieren.“

Kommentare zu den weinenden Influencerinnen.

Indes bewegt eine Protestaktion einer russischen TV-Mitarbeiterin die Welt. Marina Owsjannikowa hat vor ihrem aufsehenerregenden Protest gegen den Ukraine-Krieg in der Hauptnachrichtensendung des russischen Staatssenders Erster Kanal ein Video aufgenommen, in dem sie ihre politische Position erklärt.

Verwendete Quelle: theguardian.com; Instagram; twitter.com/nexta_tv; dpa

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