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X-mal verschoben

Prinz Harrys umstrittene Memoiren sollen im Januar veröffentlicht werden

  • Annemarie Göbbel
    VonAnnemarie Göbbel
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Vielfach nachgebessert und verschoben: Werden die Erinnerungen Prinz Harrys in Buchform endlich erscheinen? Tatsächlich ist jetzt endlich ein konkretes Datum genannt worden.

Montecito – Selten wurde mehr über unveröffentlichte Memoiren diskutiert als bei denen des jüngsten Sprosses des britischen Königs Charles III. (73). Nach so viel Hin und Her sind die Erwartungshaltungen an die längst angekündigten Memoiren Prinz Harrys (38) enorm. Doch nun hat man das umstrittene Werk, das den Royals in London sicher schon mehrfach schlechte Nächte bereitet hat, offenbar so nachgebessert, dass sowohl Verleger Random House als auch der Autor zufrieden sind. Wie die New York Times berichtet, steht der Termin jetzt fest.

Offenbar sind sich Herausgeber und Verfasser Prinz Harry endlich einig geworden

Die lang erwarteten Memoiren des 38-jährigen Herzogs von Sussex werden am 10. Januar 2023 erscheinen, berichtete das renommierte Blatt jetzt unter Berufung auf Führungskräfte der Branche. Die Veröffentlichung erfolgt etwa 18 Monate, nachdem Penguin Random House die Partnerschaft im Juli 2021 bekannt gegeben hat.

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Auf der Verlagsseite war die Ankündigung der Kooperation mit dem vollmundigen Versprechen des Herzogs am 19. Juli 2021 erschienen. Darin heißt es „Prinz Harry, der Herzog von Sussex, wird Ende 2022 seine literarischen Memoiren bei Penguin Random House weltweit veröffentlichen.“ Berichten zufolge war das Buch jedoch nach dem Tod Queen Elizabeth II. (96, † 2022) am 8. September von Ende dieses Jahres auf das nächste Jahr verschoben worden.

Prinz Harrys Memoiren:

Der umfassende Text sollte Harrys Kindheit in der Öffentlichkeit, seine Militärdienst in Afghanistan und sein Vatersein als Ehemann an der Seite von Meghan Markle alles abdecken. „Ich bin zutiefst dankbar für die Gelegenheit, das zu teilen, was ich im Laufe meines bisherigen Lebens gelernt habe, und ich freue mich darauf, dass die Menschen einen Bericht aus erster Hand über mein Leben lesen können, der akkurat und absolut wahrheitsgetreu ist“, hatte Harry hinzugefügt.

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Obwohl Harry beabsichtigt, den Erlös aus den Verkäufen von Buch und Hörbuch zu spenden, stoppte der Herzog offenbar nach den Gesprächen mit seinem Vater und Bruder bei den Beisetzungsfeierlichkeiten in London erstmal die aktuelle Version und wollte ein „entschärfte“ Version durchsetzen. Das wiederum sorgte für Unmut beim Verleger, der den Text als einen „intimen“ und „herzlichen“ Einblick in die „Erfahrungen, Abenteuer, Verluste und Lebenslektionen, die ihn geprägt haben“ geschildert hatte und seine Versprechen auch halten wollte.

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Die Parteien haben sich nun offenbar geeinigt. Obwohl Prinz Harry seine Großmutter, die verstorbene Königin, nicht um die Erlaubnis bitten musste, seine Memoiren zu schreiben, hatte er die königliche Familie vorgewarnt. Harry habe privat mit der königlichen Familie über die Veröffentlichung des Buches gesprochen, sagte ein Sprecher letztes Jahr gegenüber People. Warum der Verlag auf Nachfrage keinen Kommentar abgeben wollte, lässt allerdings erneute Zweifel aufkommen. Verwendete Quellen: global.penguinrandomhouse.com/announcements, people.com, Twitter

Rubriklistenbild: © Matt Dunham/dpa & Paul Edwards/dpa

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