„Mir ist schlecht“

Kim Kardashian will Mörder aus Todeszelle holen - Mutter eines Opfers hat Mitleid mit ihr

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Kim Kardashian an der Seite des verurteilten Mörders Kevin Cooper. Das Foto kam bei der Opfer-Mutter überhaupt nicht gut an. 
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Kim Kardashian möchte als angehende Anwältin einen verurteilten Möder aus der Todeszelle befreien. Die Mutter eines Opfers hegt nun einen furchtbaren Verdacht.

Update vom 5. Juni: Das gemeinsame Foto von Kim Kardashian und dem verurteilten Mörder Kevin Cooper kam bei der Mutter eines der verstorbenen Kinder überhaupt nicht gut an. Gegenüber der englischen Boulevardzeitung TMZ äußert sie den Verdacht, dass sich Kim Kardashian nur von den Cooper-Anwälten für ihre Zwecke ausnutzen lasse. Als sie das gemeinsame Foto auf Twitter sah, war sie bedient: „Mir ist schlecht und ich habe Mitleid mit ihr. Für das, was sie uns antut, gibt es keine Rechtfertigung.“

Kim Kardashian will Vierfach-Mörder aus Todeszelle holen

Ursprünglicher Artikel vom 3. Juni: Kevin Cooper wurde 1983 im kalifornischen Chino Hills wegen vierfachen Mordes, darunter zwei Kinder, verurteilt. Nun setzt sich eine der bekanntesten Promis der USA für seine Freilassung ein: Reality-TV-Star Kim Kardashian. 

Die 38-Jährige engagiert sich seit längerem für die Verbesserung der US-amerikanischen Strafjustiz. Offenbar will der „Keeping Up With the Kardashians“-Star in die Fußstapfen des eigenen Vaters treten. Der war ein berühmter Promi-Anwalt und verteidigte unter anderem den ehemaligen Footballspieler O. J. Simpson in einem aufsehenerregenden Mordprozess. Die Ehefrau von Rapper Kanye West absolviert derzeit sogar ein Anwaltsstudium.

Kim Kardashian besucht verurteilten Mörder im Todestrakt

Den 61-jährigen Cooper besuchte Kim Kardashian am vergangenen Freitag im Quentin State Prison in Kalifornien. Dort sitzt er seit seiner Verurteilung im Todestrakt. 

Kim Kardashian postet Foto mit Straftäter aus der Zelle  

„Ich hatte gestern ein emotionales Treffen mit Kevin Cooper in der Todeszelle von San Quentin. Er wirkte nachdenklich und ehrlich und ich glaube, er ist unschuldig an den Verbrechen, für die er verurteilt wurde“, schrieb sie am Samstag auf Twitter. Dazu veröffentlichte sie ein Foto, das sie Arm in Arm mit dem verurteilten Straftäter zeigt. 

Kim Kardashian setzt sich für mutmaßlichen Mörder ein - Ungereimtheiten in dem Fall

Der Fall weist einige Ungereimtheiten aus. Im Juni 1983 wurde das Paar Douglas und Peggy Ryen, deren Tochter Jessica und der befreundete Junge Christopher getötet. Joshua, der achtjährige Sohn des Paares, hatte schwerverletzt überlebt und auf dem Weg ins Krankenhaus den Rettungskräften erzählt, die Angreifer seien weiß gewesen. Dennoch wurde der mehrfach vorbestrafte, afroamerikanische Cooper festgenommen und verurteilt. Seit mehr als 30 Jahren sitzt er seither im Gefängnis und beteuert seine Unschuld. Nun kann er auf den enormen Einfluss von Kim Kardashian hoffen, die bereits mehrfach erfolgreich Gnadengesuche von verurteilten Straftätern unterstützte. 

Der TV-Star hatte bereits im Oktober vergangenen Jahres den damaligen Gouverneur Jerry Brown gebeten, den Fall Cooper erneut prüfen zu lassen. Mit Erfolg. Daraufhin wurden DNA-Tests und weitere Untersuchungen angeordnet, deren Ergebnisse noch nicht feststehen. In einem weiteren Post schrieb Kardashian, sie sei zuversichtlich, dass die angeordneten DNA-Tests Kevin Cooper entlasten würden. 

Kürzlich hatte Kim Kardashian mit einer extremen Typveränderung Schlagzeilen gemacht. Außerdem besuchte Kim Kardashian Donald Trump im Weißen Haus.

va

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