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„Öko-Test“

Gute Haarkuren müssen nicht teuer sein

Eine Frau schaut sich ihre Haarspitzen an.
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Silikone in Kuren. Doch es gibt auch Produkte, die ohne die flüssigen Kunststoffe auskommen.

Sie sollen alles mögliche sein: voluminös, glatt, lockig. Vor allem aber glänzend und gesund. Haare haben es nicht leicht. Kuren sollen ihnen helfen. Doch welche taugen etwas?

Frankfurt/Main - Föhnen, färben, glätten - und dann noch Schwimmbadwasser und Sonne: Unser Alltag ist für die Haare meist ebenso wenig erholsam wie unsere Ferien. Kein Wunder, wenn wir ihnen eine Kur gönnen möchten.

Die Zeitschrift „Öko-Test“ hat 42 Haarkuren und Haarmasken untersucht - und mögliche Schadstoffe ebenso in den Blick genommen, wie den Anteil recycelter Kunststoffe in den Plastikverpackungen (Ausgabe 7/22).

Naturkosmetik überzeugt

Immerhin 27 Haarkuren und -masken schnitten dabei mit „sehr gut“ ab, darunter alle 17 Naturkosmetik-Produkte und die beiden günstigsten Produkte im Test, die konventionellen Haarkuren der Marken „Bevola“ von Kaufland und „Today“ von Rewe/Penny. Beide kosten 17 Cent pro 25 Milliliter.

Doch nicht alle Kuren überzeugten. Vier wurden als „mangelhaft“ bewertet, fünf mit „ungenügend“. So bemängelten die Öko-Tester bei fast jedem fünften Produkt eine Parfümierung mit den künstlichen Moschusdüften Galaxolid oder Tonalid. Beide stehen in Verdacht das Hormonsystem zu stören. Bei drei Kuren konnte das Konservierungsmittel Chlormethylisothiazolinon (CIT) nachgewiesen werden, das als hautreizend gilt.

Besser ohne Silikone

In zwölf der untersuchten Haarkuren fanden die Testerinnen und Tester zudem Silikone. „Die flüssigen Kunststoffe legen sich als dünner Film ums Haar und kitten hier kleinere Schäden“, heißt es im Testbericht. Auf Dauer könnten sie das Haar aber beschweren und verhindern, dass Pflegestoffe ins Haarinnere gelangen. Ein weiterer Nachteil: Silikone bauen sich in der Umwelt nur langsam ab. dpa

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