Laaangweilige Ferien in der Einöde?

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Diese Oma ist merkwürdig: Sie wohnt in einem Haus, zu dem kein Weg führt.

Hat keinen Fernseher, kein Telefon, kein Internet. Warum also sollten die zwölfjährige Martha und ihre kleinen Brüder Mats und Mikkel dort ihre Ferien verbringen? Und warum sollten die Kinder einer Person vertrauen, die sie kaum kennen? Doch alles Sträuben bringt nichts: Die Mama ist krank und Papa muss sich um sie kümmern. Mit Widerwillen reisen die drei Stadtkinder also zur Oma in den Miniort Sommerby – und müssen fortan in der Einsiedelei Hühner füttern, Geschirr abwaschen und Motorbootfahren lernen.

Schwierig ist das für alle vier, doch Martha hat es am schwersten: Denn erstens muss sie ohne Handy und damit ohne „WhatsApp“-Nachrichten klarkommen. Und zweitens muss sie ohne diese Hilfe selbst herausfinden, wie sich eine große Schwester in solch einer Lage verhält: Wann kann sie giftig werden und ihren eigenen Wünschen nachgehen? Wann muss sie für ihre kleinen Brüder kämpfen? Und wann muss sie Verständnis für deren Macken zeigen? Fragen über Fragen, die einfühlsam und deutlich zugleich in diesem Buch beantwortet werden.

„Ein Sommer in Sommerby“

von Kirsten Boie; 320 Seiten, Oetinger Verlag; ab 10 Jahren; 14 Euro.

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