DSDS: ISA MARTINO UND MICHAEL RAUSCHER HOFFEN BEIM AUSLANDS-RECALL AUF EINEN PLATZ IN DEN LIVE-SHOWS

Zwei Bayern in Südafrika

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Von Stefanie Thyssen. Morgen geht’s hinaus in die weite Welt – nach Südafrika.

Insgesamt 24 Kandidaten haben es in den Auslands-Recall von „Deutschland sucht den Superstar“ geschafft und kämpfen ab dem Wochenende mitten in der Wildnis, im Pilanesberg Nationalpark, um den Einzug in die Live-Shows. Der Park ist nicht nur pittoreske Kulisse, die Kandidaten werden den wilden Tieren, unter anderen den gar nicht so gutmütigen Nilpferden, ab und zu durchaus nahe kommen. Unter den „Superstar“-Aspiranten, die in der Wildnis Nervenstärke beweisen sollen, sind auch zwei Bayern – Isa Martíno (30) aus Hengersberg (Landkreis Deggendorf) und Michael Rauscher (20) aus Augsburg. Sie und die anderen 22 Recall-Teilnehmer präsentieren sich der Jury um Erfolgsproduzent Dieter Bohlen Wir stellen die beiden bayerischen Kandidaten vor.

Isa Martino

An Selbstbewusstsein mangelt es dem 30-jährigen Isa Martíno nicht. In seinem RTL-Steckbrief antwortet der „bayerische Halbspanier“ (Isa über Isa) auf die Aufforderung, sich in drei Wörtern zu beschreiben: „Der größte Liebhaber.“ Nun gut. Kann ja nicht schaden, wenn man als zukünftiger „Superstar“ nicht auf den Mund gefallen ist. Denn das ist natürlich das große Ziel des Hengersbergers – Sieger von „DSDS“ zu werden.

Was ihn dafür prädestiniert? „Deutschland braucht doch auch einen Latinostar“, sagt er mit einem Lächeln. Er liebt sie nun einmal, die heißen Rhythmen, und sang im ersten Casting denn auch den Latino-Hit des vergangenen Jahres – „Despacito“ von Luis Fonsi. Viermal bekam er ein glattes Ja und den begehrten gelben Zettel. Im Deutschland-Recall traute er sich dann an eine Nummer von Modern Talking heran – „You’re my Heart, you’re my Soul“ aus der Feder von, klar, Dieter Bohlen. Isa Martíno legte auch das überzeugend hin und sicherte sich so das Ticket für Südafrika.

Anders als Michael Rauscher ist der temperamentvolle Niederbayer beruflich bereits auf die Musik festgelegt und verdient mit ihr sein Geld. Die Teilnahme bei „DSDS“ bedeutet für ihn nun „Spaß, Abenteuer, Herausforderung – und der geilste Schub meiner Musikkarriere“!

Michael Rauscher

Seit Michael Rauscher bei „Deutschland sucht den Superstar“ Runde für Runde weiterkommt, kann er sich vor Aufträgen kaum retten. Aber nicht etwa als Sänger – sondern als Fliesenleger! „Kein Witz“, lacht der Augsburger.  „Meine  Firma läuft so gut wie nie. Die Leute möchten neue Fliesen und dass  ich dann bei ihnen singe, sozusagen während der Arbeit.“ Sein größter Traum wäre es dennoch, bei der aktuellen „DSDS“-Staffel Superstar zu werden. „Dafür werde  ich  alles  geben“, sagt der  20-Jährige.  „Ich  hätte nie gedacht, so weit zu kommen – es  ist unbeschreiblich.“

Mit Dieter Bohlen hat er schon mal einen wichtigen Fan auf seiner Seite. Das Schönste, was der Chefjuror bisher zu ihm gesagt hat? Rauscher überlegt. „Das war in der Show am vergangenen Samstag, als er meinte, meine Stimme sei so fett, dass ich damit sofort in die Charts könnte. Wenn der Herr Bohlen so was sagt, motiviert mich das natürlich.“ Im Fall eines Sieges würde er gern mit dem Poptitanen zusammenarbeiten. „Ja klar. Was er anfasst, wird zu Gold.“

Einen Vorteil hätte es auch für Bohlen, wenn Michael gewinnt. Dann würde der ihm nämlich das Bad neu fliesen. Beim ersten Casting hatte Bohlen erzählt, dass er da Bedarf hätte. „Mein Versprechen würde ich natürlich einhalten“, so Michael Rauscher.

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