AUSSTELLUNG

So ein Zirkus

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„Welttheater“ ist die Beckmann-Schau betitelt, die bis 10. Juni in Potsdam geöffnet hat. foto: Bernd Settnik/ dpa

Das Potsdamer Museum Barberini startet mit Max Beckmann in sein zweites Jahr

Mit einer Werkschau von Max Beckmann startet das Potsdamer Museum Barberini in sein zweites Ausstellungsjahr. Von Samstag an sind dort unter dem Titel „Max Beckmann. Welttheater“ bis zum 10. Juni mehr als 100 Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Skizzenbücher zu sehen. „Das große Anliegen des Malers war das ,Zur-Schau-Stellen‘“, sagt Direktorin Ortrud Westheiderg. In sechs Räumen sind daher Werke unter anderem zu den Themen Maskerade, Zirkus, Varieté und Theater ausgestellt. „Stars“ der Schau sind zwei bisher kaum in Europa gezeigte Triptychen aus US-Sammlungen. Aus der Tate Gallery of Modern Art kommt außerdem das Gemälde „Fastnacht Carnival“ aus dem Jahr 1920 und vom Düsseldorfer Museum Kunstpalast das „Doppelbildnis Karneval“, das den Künstler mit seiner späteren Frau „Quappi“ zeigt. Auch das Filmstudio Babelsberg ist auf einem Bild von 1933 zu entdecken. Parallel zur Beckmann-Schau zeigt das Museum 39 Gemälde von Klaus Fußmann, aus Anlass seines 80. Geburtstags am 24. März. In der Präsentation sind auch Werke aus der Privatsammlung von Museumsstifter Hasso Plattner zu sehen. Die Potsdamer Ausstellung ist die erste Schau, die sich Fußmanns zentralem Thema „Menschen in Landschaften“ widmet.

Die Beckmann-Schau ist die erste Exposition des Anfang 2017 eröffneten Museums zum Werk eines einzelnen Künstlers. Sie entstand in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Bremen. In diesem Jahr folgen noch Projekte zu Gerhard Richter und zum Neo-Impressionisten Henri Edmont Cross.  dpa

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