IN „EWIGE HELDEN“ MESSEN SICH ACHT EX-SPORTPROFIS

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Hilde Gerg

Von Fabian Nitschmann. In ihren Disziplinen haben sie Erfolge gefeiert, aber wie vielseitig sind ehemalige Topsportler wirklich?

Vox will es bei „Ewige Helden“ ab heute Abend um 20.15 Uhr zum dritten Mal herausfinden – mit altbekannten Spielchen und etwas zu viel Drama.

Welt- und Europameister Pascal Hens ist bei Handballfans für seine harten und genauen Würfe bekannt. Doch wie lang kann Hens eigentlich die Arme zur Seite ausgestreckt halten? Und wie steht es um die Kondition des ehemaligen Kunstturners Philipp Boy bei Intervall-Läufen vom Strand ins Meer und zurück? Vox macht sich in der dritten Staffel von „Ewige Helden“ wieder auf die Suche nach dem vielseitigsten Athleten. Kunstturner Boy gehört dabei zu den großen Favoriten.

„Der Siegeswille wird bei mir niemals erschöpft sein“, sagt der 30-Jährige vor dem zweiten von 24 Wettbewerben, in denen die acht Ausnahmesportler gegeneinander antreten. 16 Spiele gibt der Sender vor, jeder Teilnehmer bringt einen eigenen Wettkampf mit, der auf seine Talente zugeschnitten ist. Die besten drei rücken danach ins Finale vor.

Das Teilnehmerfeld ist aus sportlicher Sicht gut besetzt: Neben Hens (37) und Boy kämpfen dieses Jahr Magdalena Brzeska (39, Rhythmische Sportgymnastik), Moritz Fürste (33, Hockey), Hilde Gerg (42, Skirennlauf), Sascha Klein (32, Wasserspringen), Jennifer Oeser (34, Siebenkampf) und Célia Šašic (29, Fußball) um den Sieg. Dass Boy und Fürste voraussichtlich um den Sieg mitspielen werden, wird bereits nach den ersten Spielen deutlich. Kommentiert werden die von Marco Hagemann, als Spielleiter tritt Ex-Skirennläufer Markus Wasmeier auf.

Neben den sportlichen Herausforderungen soll es um die Vergangenheit der acht Athleten gehen, die für die Sendung in einer Villa in Spanien wohnen. „Mich interessieren am Format vor allem die Karriererückblicke“, sagt Fürste, bevor er den Ausführungen von Hens über dessen Zeit in der Nationalmannschaft lauscht. Die Reise in die jüngere deutsche Sportgeschichte hat ihren Reiz, auch wenn sich Vox unnötig bemüht, emotionale Niederlagen in Karrieren von hochdekorierten Sportlern zu suchen. Ähnlich ist es bei den Wettkämpfen: Auch wenn der Sender die große Spannung betont – meist zeichnet sich ab, welcher Teilnehmer als nächster aufgibt. Wenn Fürste aber stoisch Hunderte Male vom Strand ins Wasser und zurückläuft und einen Konkurrenten nach dem anderen mürbe macht, wird zumindest deutlich: Die Sportler schenken sich hier nichts.

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