Weltstars im Tierparadies

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Lammfromm: (v.l.) Francis Fulton-Smith, Hugh Grant, Kathrin Glock und Michael Aufhauser.

Auf Aiderbichl zeigten sich Hugh Grant und Alain Delon von ihrer sanften Seite. von ulrike schmidt.

So ein Aufgebot an Weltstars hat Gut Aiderbichl noch nie gesehen wie bei der diesjährigen Eröffnung des traditionelle Weihnachtsmarkts. Da staunte auch das selber prominente Publikum: Der medienscheue Hugh Grant aus London, der kaum etwas mehr verachtet als eine Horde Fotografen und Journalisten? Die französische Filmikone Alain Delon aus Paris, der Menschenfeind? Westernlegende Franco Nero aus Rom – nun schon zum zweiten Mal? Alle auf einem Fleck, um die Kunde eines einmaligen Refugiums für gerettete Tiere in die Welt hinauszutragen, das inzwischen zu einer ganzen Bewegung geworden ist – mit 6000 geretteten Tieren auf 25 Gütern. Schauspieler Hugh Grant hat die Geschichte von Aiderbichl-Begründer Michael Aufhauser und seiner persönlichen Lebenswende jedenfalls so fasziniert, dass er innerhalb von drei Tagen zum zweiten Mal nach Deutschland eingeflogen ist (am Sonntag stellte er in Berlin seine Komödie „Wie schreibt man Liebe?“ vor), auch wenn er sonst mit Landleben eher nicht viel am Hut hat: „Nur für einen Tag!“ Doch die Aiderbichl-Förderin und Netzwerkerin Kathrin Glock, Gattin des Kärntner Waffenschmieds Gaston Glock, konnte Hugh Grant von einem Ausflug nach Henndorf mit ihrem Privatjet überzeugen. Der nahm das Blitzlichtgewitter gelassen und verabreichte Lämmchen Mango eine Pulle Milch. Für ihn selbst gab’s einen Scotch. Uschi Glas, die ihm bei der Gala gegenübersaß, kannte Grant schon von einer Laureus-Gala in Abu Dhabi: „Er ist ein sehr guter Golfer. Damals hatte er Handicap 6 – ich leider nur 19“, gesteht sie amüsiert und freut sich, dass Aiderbichl langsam zu Weltruf gelangt. Schließlich lebt ja auch ihr „Nicht-Mehr-Mini-Schwein“ Kümmertz (13) hier und schnarcht allen was vor. Aiderbichl ist eben ein Paradies. Das sieht auch Alain Delon so. „Tiere haben mich noch nie enttäuscht.“

„Wir brauchen jeden einzelnen von Ihnen, den Tieren zu helfen!“, appellierte Schauspieler Francis Fulton-Smith in flammender Rede, der Michael Aufhauser schon in der TV-Reihe „Ein Paradies für Tiere“ verkörperte. „Django“ Franco Nero freute sich sehr, ein zweites Mal dabei sein zu dürfen, wenn auch erneut ohne seine Frau Vanessa Redgrave. Mit dabei waren Roberto Blanco, Christian Wolff, DJ Ötzi, Nik P., Claudia Jung, Franziska Gräfin Fugger von Babenhausen mit Maler Mauro Bergonzoli, Christa Clarin, Carolin Reiber und viele mehr.

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