„Viele wollen es sich und anderen beweisen“

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Moderator Frank „Buschi“ Buschmann über die RTL-Show „Ninja Warrior Germany“, bei der sich Profis und Amateure sportlich messen. Spektakuläre Momente, ein Parcours, der als schwierigster der Welt gilt, und Top-athleten, die alle ein großes Ziel haben – der erste „Ninja Warrior“ Deutschlands zu werden.

Darum geht es in der neuen RTL-Show „Ninja Warrior Germany“, die an diesem Samstag um 20.15 Uhr startet. Insgesamt 240 Sportler kämpfen in mehreren Runden um den Einzug ins Finale, das am 30. Juli steigt. Mit dabei sind unter anderen die Ex-Fußballer Thorsten Legat und David Odonkor. Auch einige Münchner sind mit dabei. So stellen sich unter anderen Ulf Asmussen (47), Dana (42) und Dominik Ferencova (21), Julien Jung (28) sowie Tymek (28) und Kajetan (23) Nierychlewski, Jeder Kandidat hat nur eine Chance. Macht er einen Fehler, ist er raus! Der Sieger kann sich über 100 000 Euro freuen. Moderiert wird die Sause von Laura Wontorra, Jan Köppen und Frank „Buschi“ Buschmann.

-Herr Buschmann, was hat Sie an „Ninja Warrior Germany“ gereizt?

Als Allererstes dachte ich: Um Himmels willen! Das ist ja so etwas wie „Takeshi’s Castle“ – so eine Sendung mache ich nicht! Als ich dann aber erfuhr, dass RTL das Ganze produziert, wurde ich hellhörig. Ich habe mir auf Youtube die Clips des Originals angeschaut, und da hat mich die Faszination gepackt! Außerdem wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht, wie es für mich in der Unterhaltungsbranche weitergeht. Als bekannt wurde, dass Stefan Raab seine Fernsehkarriere beendet, war ja lange nicht klar, ob einige seiner Sendungen auch ohne ihn fortgesetzt werden („Buschi“ kommentierte unter anderem bei „Schlag den Raab“, Red.). Also habe ich bei Ninja Warrior Germany zugesagt.

-Was, glauben Sie, ist die Motivation der Teilnehmer? Es sind ja auch Prominente dabei, wie zum Beispiel Thorsten Legat.

Stimmt, aber in erster Linie geht es um die Kandidaten, die man nicht kennt. Die Motivationen sind ähnlich: Viele wollen es sich und anderen beweisen und vor allem ihre Grenzen austesten.

-Haben Sie sich auch an dem Parcours versucht?

Klar. Ich war natürlich mal wieder typisch Buschi und habe gleich den so genannten Kamin getestet. Ein Hindernis, bei dem man sich mit Armen und Beinen an den Seiten abstützen und immer höher springen muss. In fünf Metern Höhe wurde ich zurückgepfiffen, weil bei mir die Sicherung natürlich nicht aktiviert war. Aber es darf hier nicht der Eindruck entstehen, dass das alles einfach ist. Ich habe als halbwegs sportlicher Mensch ein Hindernis zum Spaß ausprobiert. Die Kandidaten machen das auf Zeit in einem kompletten Parcours, nachdem sie mehrere Tests absolviert haben. Hinz und Kunz würden sich dabei beide Ohren und die Nase brechen.

-In den Sozialen Netzwerken wurden Sie für Ihr Mitwirken an einer RTL-Show zum Teil hart kritisiert...

Mir ist es wichtig herauszustellen, dass ich als freiberuflicher Journalist und Moderator auch meinen Kühlschrank füllen muss. Wenn ein Projekt kommt, das mich reizt, schaue ich nicht arauf, welcher Sender es ist. Viele haben gesagt: „Der wechselt jetzt zu RTL“ – aber das ist nicht so. Natürlich ist meine Heimat in Sachen Unterhaltungsfernsehen Pro Sieben-Sat.1, und das bleibt wohl auch so.

Das Gespräch führte Lena Meyer.

Zurück zur Übersicht: Kultur & TV

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare