Zu viel Fasching im Programm?

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„Frankfurt Helau“, „Karneval in Köln“, „Mainz bleibt Mainz“ – immer mehr Zuschauern geht der Fasching im (öffentlich-rechtlichen) Fernsehen gegen den Strich. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Umfrage der Zeitschrift „Auf einen Blick“, aus der der Mediendienst „Meedia“ zitiert.

Demnach finden 55 Prozent der Befragten das derzeitige Fernsehangebot zu närrisch. In der Karnevalshochburg Nordrhein-Westfalen sind es immerhin 43 Prozent, in den nördlichen Bundesländern sowie in Berlin sogar bis zu 70 Prozent. Die Ergebnisse spiegeln sich „Meedia“ zufolge in den Einschaltquoten der Sendungen wider, die ARD und ZDF in der vergangenen Faschingssaison zur besten Sendezeit zeigten. Sechs von sieben Shows erzielten demnach Minusrekorde. Das ZDF und der für die meisten ARD-Shows verantwortliche Westdeutsche Rundfunk (WDR) wollen die Zahl der Sendungen im nächsten Jahr reduzieren. Die Bayern sind dagegen offenbar keine Faschingsmuffel. Zwar stagniert die Zuschauerzahl von „Schwaben weißblau“ bei etwas unter einer Million, dafür erzielte wie berichtet die „Fastnacht in Franken“ mit 3,9 Millionen Zuschauern bundesweit heuer einen neuen Rekord.  rog

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