Vom „Superstar“ zum „Dancing Star“?

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Shows . Alexander Klaws und Tanja Szewczenko stehen heute Abend im Finale des RTL-Castingwettbewerbs „Let’s Dance“.

Von Elena Zelle

Wer ist der beste Tänzer unter den Promis? Das Finale der RTL-Show „Let’s Dance“ an diesem Freitag (20.15 Uhr) wird es zeigen. Zwar lässt sich drüber streiten, ob die Kandidaten nun echte Promis sind, aber auf jeden Fall haben Jury und Publikum zwei wirklich gute Tänzer aufs Parkett im Rennen um den Titel des diesjährigen „Dancing Stars“ geschickt – Alexander Klaws, vor elf Jahren der erste Gewinner des RTL-Castingwettbewerbs „Deutschland sucht den Superstar“, und Ex-Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko. Es könnte ein enges Rennen werden.

Showprofi Alexander Klaws (30) wird von allen Seiten mit Lob überschüttet. Zunächst für seine tänzerische Leistung, aber manch eine – und manch einer – gerät auch ziemlich aus dem Häuschen, wenn Klaws mal das ein oder andere Kleidungsstück weniger trägt. Er kann Standing Ovations vom Studiopublikum und der Jury, einen schmachtenden Juror, eine vor Begeisterung ausrastende Jurorin und die Höchstpunktzahl von 30 Punkten für sich verbuchen.

Trotzdem ist Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko (36) harte Konkurrenz für ihn. Auch sie holte die Jury schon von ihren Stühlen. Ihre Wertung kratzte im Halbfinale an der Höchstmarke, vor allem im Paso Doble überzeugte sie die Jury. Und nicht zuletzt will sie nach eigenem Bekunden schon seit sechs Jahren unbedingt in der Show dabei sein. Im Finale müssen beide mit ihren Tanzpartnern erneut drei Tänze zeigen, davon einen „Freestyle“.

Millionärsfrau Carmen Geiss (48) musste sich den beiden im Halbfinale geschlagen geben. Auch wenn sie bei ihrer Samba zum Shakira-Song „Whenever, Wherever“ ordentlich Körpereinsatz zeigte, reichte es tänzerisch nicht. Der Quote der Show tat das keinen Abbruch – im Schnitt verfolgten 5,24 Millionen Zuschauer (entsprechend knapp 20 Prozent Marktanteil) das Halbfinale des Tanzspektakels.

Der für sein oft ungnädiges Urteil berüchtigte Chefjuror Joachim Llambi (49) vergibt wie zuletzt gemeinsam mit Profitänzerin Motsi Mabuse (32) und dem ziemlich schrillen Choreographen Jorge Gonzalez (46) die Punkte an die Kandidaten. Das Publikum darf telefonisch abstimmen, die Resultate werden addiert.

Für Geiss und sieben weitere Kandidaten ist der Traum vom Finale ausgeträumt. Für Dschungelcamp-Insassin Larissa Marolt (21) riefen nicht genug Zuschauer an, Boris Beckers Frau Lilly (37) fiel mit ihrer wilden Samba nicht nur bei Juror Llambi, sondern auch beim Publikum durch, für Ringer Alexander Leipold (44) stimmten zu wenig Zuschauer, Sängerin Cindy Berger (66) griff nach Llambis Einschätzung mit ihrem Contemporary völlig daneben, Schauspieler Dirk Moritz (34), befand die Jury, mangele es sowohl an Spannung als auch an Lockerheit, Moderator Patrice Bouedibela (39) konnte Juror Gonzalez zwar mit seinem Outfit begeistern, fiel aber tänzerisch durch, und Schlagersänger Bernhard Brink (61) versetzte Mabuse mit seinem Tanz gar in einen „Schockzustand“.

Auch abseits der tänzerischen Leistungen sorgte die Show für Gesprächsstoff. Seit dem Start der aktuellen Staffel gab es Gerüchte, die Chemie zwischen den Moderatoren Daniel Hartwich (35) und Sylvie Meis (36) stimme nicht, die Niederländerin werde sogar vom Team „gemobbt“. Sowohl RTL als auch Sylvie Meis dementierten. „Wir haben so viel Spaß bei ,Let’s Dance‘“, sagte Meis Anfang der Woche der Zeitschrift „Grazia“: „Wer etwas anderes behauptet, der hat keine Ahnung.“

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