Vom Stammtisch zum „Stammfisch“

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Vertraute Kulisse: Ottfried Fischer (M.) am Dienstagabend mit seinen Gästen Lizzy Aumeier und Helmut A. Binser. Foto: Schneider Press

Heimatkanal . Im Münchner Schlachthof wurde Ottfried Fischers neue Kabarettsendung „Ottis Aquarium“ aufgezeichnet.

Von Alessandro Capasso

Comeback? Rücktritt vom Rücktritt? Man kann es nennen, wie man will. Fakt ist, dass Ottfried Fischer wieder Fernsehen macht. Zwei Jahre nach dem Ende seiner Kabarettsendung „Ottis Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen kehrt der 61-Jährige, der an Parkinson erkrankt ist, an den Ort des Geschehens zurück. Sein neues Format heißt „Ottis Aquarium“ und läuft beim Heimatkanal (zu empfangen über den Bezahlsender Sky). Die erste Folge ist am Samstag um 21.45 Uhr zu sehen.

Die erste Klappe für die Aufzeichnung fiel für Otti am Dienstagabend um kurz nach 21 Uhr. Die Plastikfische zappeln im Wasserglas, der Kabarettist erreicht schnell Betriebstemperatur. Doch – es war nur ein Test! Schwamm drüber. Fast wie in guten alten Zeiten holt sich Otti dann Gäste auf die Bühne, die in gemütlicher Wirtshausatmosphäre mit dem einstigen „Bullen von Tölz“ über dies und jenes witzeln. Bevorzugt Nachwuchskünstler, wie Helmut A. Binser. Ebenfalls mit von der Partie bei der Premiere war Lizzy Aumeier, die sich – wie sie selbst sagt – noch nie so zierlich gefühlt hat wie neben Ottfried Fischer.

Neu ist, dass der Stammtisch jetzt „Stammfisch“ heißt, die Stammtischbrüder sind die „Stammfischbrüder“. Frischen Wind bringen die Dornrosen rein. Die Steirerinnen steuern die Titelmusik bei. Acht Folgen Ottis Aquarium sind geplant. Fortsetzung offen.

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