Schwieriger Umgang mit der Kolonialzeit

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Als „große Chance“ sieht Uta Werlich, die neue Direktorin des Münchner Museums Fünf Kontinente, die Debatte um die Provenienzforschung an ethnologischen Museen (siehe Interview).

Jetzt haben die Häuser erstmals einen Leitfaden für den Umgang mit Kunst aus der Kolonialzeit erhalten. Auf 136 Seiten werden Hintergründe erläutert und erklärt, was bei der Erforschung der Herkunftsgeschichte wichtig ist. Der Deutsche Museumsbund sieht die Empfehlungen als Grundlage für weitere Diskussionen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte die Erstellung des Leitfadens mit 52 000 Euro gefördert. Bei seiner Vorstellung sagte die CDU-Politikerin: „Viel zu lange war die Kolonialzeit ein blinder Fleck in unserer Erinnerungskultur. Dies aufzuarbeiten, ist Teil der historischen Verantwortung gegenüber den ehemaligen Kolonien und Voraussetzung für die Versöhnung mit den dort lebenden Menschen.“  dpa

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