AB SONNTAG ZEIGT DER PRIVATSENDER VOX SIEBEN NEUE FOLGEN VON „KITCHEN IMPOSSIBLE“ MIT TIM MÄLZER

Reise ins Ungewisse

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Aufgeben kommt nicht in Frage: Tim Mälzer entwickelt in „Kitchen Impossible“ großen Ehrgeiz. Foto: Vox

Kochshows . Von Jörg Heinrich.

In der Vox-Kochsendung „Kitchen Impossible“ – der Name deutet es bereits an – ist praktisch nichts unmöglich. Das geht so weit, dass das Tim-Mälzer-Kochen in der zweiten Staffel, die an diesem Sonntag um 20.15 Uhr startet, teilweise ohne Tim Mälzer stattfindet. Der Hamburger Rustikalkoch macht nicht alle zeitaufwändigen Weltreisen der sieben neuen Folgen mit und lässt sich in den letzten drei Ausgaben vertreten.

Den Spaß an dem vielgelobten Kochduell, an einer der besten neuen Fernsehideen der vergangenen Jahre, wird das nicht verderben. Während „Grill den Henssler“ (ebenfalls bei Vox zu sehen) ohne Ego-Koch Steffen Henssler undenkbar ist, schmeckt’s bei „Kitchen Impossible“ garantiert auch ohne Tim Mälzer. Denn das Erfolgsrezept, das der Sendung 2016 eine Nominierung für den Grimme-Preis einbrachte, bleibt unverändert: Zwei konkurrierende Köche gehen auf große Reise. Sie müssen in Marrakesch (Marokko), Tel Aviv (Israel) oder Seoul (Südkorea) landestypische Spezialitäten nachkochen, die ihnen in einer schwarzen Box überreicht werden. Rezept oder Zutatenliste gibt es nicht.

Die Küchenstars müssen herausschmecken, wie die Gerichte aufgebaut sind, und dann einkaufen gehen. Am Ende gibt’s Punkte von den Stammgästen des Lokals. Schmeckt Mälzers nachempfundene Fischblase an Seegurke in Hongkong so gut wie das Original?

Das alles ist unglaublich lehrreich, amüsant, spannend und zudem brillant gefilmt. Gut, dass Vox so viel Geduld hatte. Denn eine Pilotsendung von „Kitchen Impossible“ floppte Ende 2014. Doch der Sender aus der RTL-Gruppe glaubte ans Konzept, wiederholte die Testausgabe mit deutlich mehr Erfolg – und wurde in der ersten Staffel mit teils über zwei Millionen Zuschauern belohnt.

„Die Sendung ist der Hammer. Ich bin auch heute noch total begeistert, wenn ich an die erste Staffel denke“, schwärmt Vox-Chefredakteur Kai Sturm im Interview mit dem Branchendienst „Quotenmeter“. In den nächsten Wochen duellieren sich nun unter anderen Roland Trettl, Christian Lohse, Tim Raue und die Schweizer Spitzenköchin Meta Hiltebrand. Der ehrgeizigste, der hungrigste, der wildeste Koch bleibt aber garantiert Tim Mälzer. Aufgeben? Verlieren? Unmöglich! Oder auch – Timpossible!

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