PIERRE-LAURENT AIMARD ERHÄLT DEN ERNST VON SIEMENS MUSIKPREIS

Pianist des Lichts

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Pianist „des Lichts“: der Franzose Pierre-Laurent Aimard.

Der französische Pianist Pierre-Laurent Aimard bekommt in diesem Jahr den mit 250 000 Euro dotierten Ernst von Siemens Musikpreis.

Er erhält die Auszeichnung „für ein Leben im Dienste der Musik“, wie die Ernst von Siemens-Musikstiftung in München mitteilte. „Pierre-Laurent Aimard ist Lichtgestalt und internationale Schlüsselfigur im Musikleben unserer Zeit“, hieß es in der Begründung. Er sei ein Pianist „des Lichts und der Farben, der alles, was er spielt, klar und lebendig werden lässt“.

Aimard wurde 1957 in Lyon geboren und tritt heute überall auf der Welt auf. Er war Artist in Residence unter anderem an der Carnegie Hall, dem New Yorker Lincoln Center, dem Wiener Konzerthaus, in der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, der Cité de la Musique in Paris sowie dem Londoner Southbank Centre. Von 2009 bis 2016 war der 59-Jährige künstlerischer Leiter des englischen Aldeburgh Festivals. Er ist Professor an der Hochschule Köln und seit 2012 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München.

Der Siemens Musikpreis ist eine der weltweit renommiertesten Auszeichnungen der klassischen Musik. Aimard steht in der Nachfolge von Geehrten wie dem Dirigenten Mariss Jansons und der Geigerin Anne-Sophie Mutter. Die  Preisverleihung findet am 2. Juni im Prinzregententheater statt, dann werden auch  drei junge Komponisten ausgezeichnet, deren Namen jetzt noch nicht verraten wurden.  dpa

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