Ein neuer Beckmann

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Unter anderem im Irak recherchierte Reinhold Beckmann für sein neues Format. Die Reihe „#Beckmann“ bereitet drängende Fragen unserer Zeit filmisch facettenreich auf. foto: ndr

Der ehemalige Talkshow-Moderator startet heute in der ARD ein Reportageformat. von Carsten Rave.

Reinhold Beckmann definiert sich neu: Nach dem Ende seiner Talkshow ist er jetzt neben seiner Rolle als Sportmoderator auch als Reporter für das Erste unterwegs. Heute, an seinem 59. Geburtstag, startet ab 20.15 Uhr die Reihe „#Beckmann“, die auf zehn Teile in diesem Jahr angelegt ist. Während der Sendung will die ARD einen Live-Chat mit dem Publikum auf ihrer Internetseite einrichten.

Der erste Film hat es in sich: Für den Beitrag „Unser Krieg? Deutsche Kämpfer gegen IS-Terror“ begab sich Beckmann mit seinem Co-Autor Helmar Büchel in den Irak. Die beiden unterhielten sich dort mit deutsch-jesidischen Kämpfern, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben und nun den Vormarsch der Terrormiliz „Islamischer Staat“ stoppen wollen.

Beckmann traf auch auf Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Sie sprach mit Kurden-Führern und Bundeswehrausbildern, die Peschmerga-Kämpfern den Umgang mit deutschen Waffen beibringen. Der Film illustriert auch die verheerende Lage in den vielen Flüchtlingscamps. Dort kämpfen Tausende Menschen um das Nötigste im Alltag. Außerdem erzählen Augenzeugen von den Taten der IS-Extremisten.

„#Beckmann“, so teilt die ARD mit, sei „ein neues journalistisches Format, das drängende Fragen unserer Zeit filmisch facettenreich aufbereitet, mit direktem Bezug zur Lebenswirklichkeit der Zuschauer.“ Die nächsten Sendungen sollen „immer wieder auch auf aktuelle politische und gesellschaftliche Ereignisse eingehen und mit dokumentarischen Mitteln deren Hintergründe beleuchten“.

Nach „#Beckmann“ folgt heute Frank Plasberg mit seiner Sendung „Hart aber fair“. Von 21 Uhr an diskutiert er unter anderem mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und Schauspielerin Uschi Glas über die Probleme mit den Flüchtlingen in Deutschland. Außerdem fragt er seine Gäste, wie willkommen Flüchtlinge hier seien.

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