MONIKA GRUBER LOBT JULE RONSTEDT FÜR „MARIA MAFIOSI“

Neu-Regisseurin ist „ein Goldstück“

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Hatten eine Riesengaudi im Sendlinger-Tor-Kino: (v. l.) Lisa Maria Potthoff, Serkan Kayan, Monika Gruber und Regisseurin Jule Ronstedt. Fotos: Heinz Weissfuss

bayerische Krimikomödie . Che bella!

Sie ist groß und blond, und wenn sie in ihrem knappen Kleidchen auf der Vespa Platz nimmt, möchte Mann sofort mit ihr Richtung Brennero davondüsen. Lisa Maria Potthoff (38) macht auf dem roten Teppich vor dem Sendlinger-Tor-Kino am Montagabend bella figura. Sie ist der Star des Abends, Hauptdarstellerin von Jule Ronstedts erster Kinokomödie „Maria Mafiosi“. In der bayerischen Krimikomödie liebt sie Rocco, einen glutäugigen Italiener, dessen famiglia Pizza serviert, aber mit der Mafia Geld verdient. Im wahren Leben allerdings liebt Potthoff einen Westfalen: „Ich habe keine Erfahrung mit italienischen Männern. Ich hatte nie einen...“, gesteht sie lachend. Anders Kabarettistin Monika Gruber, die in dem Film Tratschnudel Irmi mimt. Sie hatte schon mal einen italienischen Liebhaber – wunderbar verarbeitet übrigens in ihrem Programm „Der Italiener“. Ihr Fazit: „Ich wollt’ immer Italienisch lernen. Aber am Schluss konnte er besser Bayerisch als ich Italienisch.“

Die Bayern und die Italiener – eine Liebe fürs Leben. „Der Katholizismus, das gute Essen, München ist quasi Italien“, weiß Eberhofer-Kino-Kommissar Sebastian Bezzel (Dampfnudelblues), der extra zur Premiere aus seiner Wahlheimat Hamburg nach München flog. „Warum hat sich wohl ein Luca Toni bei uns so wohlgefühlt, he? Der hat doch jeden Tag seinen Cappuccino auf der Maximilianstraße getrunken.“ Selbst ein Sizilianer kann hier in München heimisch werden wie Michele Cuciuffo, Residenztheater-Ensemblemitglied und im Film, na klar, Mafioso.

Liebe und Leichen – Schauspielerin und Neu-Regisseurin Jule Ronstedt hat das kurzweilig in 90 Minuten inszeniert. Und wie ist das, wenn die Kollegen plötzlich alle auf ihr Kommando hören müssen? „Sie war cool, sie hat genau gewusst, was sie macht. Ich kann nicht einmal blöd daherreden. Es war eine richtig gute Energie am Set“, lobt Stefan Zinner. „Sie ist einfach ein Goldstück“, setzt Monika Gruber noch eins drauf.

Ebenfalls bei der Premiere dabei: Schauspieler Jürgen Tonkel mit Ehefrau Eva, Gisela Schneeberger, Aglaia Szyszkowitz, Sophie von Kessel, Michael und Karin Brandner („Beim Einfall der Römer ist hier in Bayern einiges hängen geblieben“), David Zimmerschied, Neffe von Sigi Zimmerschied und im Film der Möchtegern-Liebhaber von Maria, Götz Otto mit Ehefrau Sabine und Tochter Paula, Schauspielerin Antonella Attili (ist im Film Mama Marcella) sowie Tommaso Ragno, der den Paten Silvio spielt. Maria Zsolnay

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