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Nachtkritik: „La Juive“

MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE . Ob Jude oder Christ, das spielt für Regisseur Calixto Bieito keine Rolle – und das, obwohl er sich mit „La Juive“ von Fromental Halévy ein Stück über einen tödlichen Religionskonflikt vorgenommen hat.

Gestern Abend war Premiere im Nationaltheater. Die Struktur der Grand Opéra mit ihren Riesenchören und Balletten kümmert Bieito dabei weniger, er habe ohnehin vorgehabt, die ganze Angelegenheit „trocken“ zu realisieren. Schon einmal ist Ähnliches an diesem Haus passiert, bei Rossinis „Wilhelm Tell“, als sich ein Regisseur das Stück für seine Thesen zurechtstutzte und es dabei teilamputierte. Die gestrige Festspiel-Premiere mit dem Ehepaar Roberto Alagna (Eléazar) und Aleksandra Kurzak (Rachel) hat eine turbulente Vorgeschichte. Sängerinnen gaben ihre Rolle zurück oder wurden (gegen ihren Willen?) ausgetauscht. Auch sei die Probenarbeit alles andere als zufriedenstellend verlaufen, wie kolportiert wird. Angeblich soll Bieito nicht mehr an die Staatsoper geholt werden. Eine ausführliche Kritik lesen Sie in der morgigen Ausgabe.  th

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