TRAUER UM GREGG ALLMAN, DEN GRÜNDER DER ALLMAN BROTHERS BAND UND EINEN DER WEGBEREITER DES SOUTHERN ROCK

Musik als Medizin für die Seele

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Gregg Allman Foto: PAUL BUCK/ EPA

Er war Gründer der Allman Brothers Band, die ihre große Zeit in den Siebzigerjahren hatte.

Trotz Krankheit war Gregg Allman bis zuletzt kreativ tätig. Jetzt ist er im Alter von 69 Jahren friedlich in seinem Haus in Savannah im US-Staat Georgia gestorben, wie es am Samstag auf der Homepage des Künstlers hieß. Kompositionen zu entwickeln habe ihm geholfen, auch in den schwierigsten Zeiten weiterzuarbeiten. Allman, ein Wegbereiter des Southern Rock, hatte seit Jahren gesundheitliche Probleme. Die Musik sei „Medizin für seine Seele“ gewesen, hieß es weiter in dem Statement auf der Internetseite.

Die Allman Brothers Band hatte ihre große Zeit in den Siebzigern mit Hits wie „Jessica“ oder „Ramblin’ Man“. Greggs Bruder Duane starb bereits 1971. Er verunglückte bei einem Motorradunfall. Die Band trat danach in anderer Besetzung auf. 1995 schaffte sie es in die Liste der Rock-and-Roll-Hall-of-Fame-Mitglieder. Gregg Allman schilderte 2012 sein Leben in den Memoiren „My Cross to Bear“. Zuletzt hatte er noch an einem neuen Album, „Southern Blood“, gefeilt. Der Musiker hinterlässt eine Ehefrau sowie mehrere Kinder, darunter Sohn Elijah Blue, der aus einer kurzen Ehe  mit  Sängerin Cher in den Siebzigerjahren stammt. Cher (71; „Believe“, „Strong enough“) schrieb auf Twitter zum Tod ihres Ex-Manns: „Worte sind unmöglich.“ Michael Kieffer

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