PERLEN IM PROGRAMM 

Monaco Franze

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„Findst nicht, Spatzl, dass ich wahnsinnig blöd ausschau?“ Helmut Fischer ist als ewiger Stenz unvergessen. Foto: BR

Für diese Perle muss man etwas tiefer ins Nachtprogramm tauchen.

Wie es mit besonders guten Formaten so Unsitte ist, verstecken die Sender sie allzu gern in der unteren Hälfte des Tagesprogramms. So sendet auch das BR Fernsehen die Faschingsfolge von Helmut Dietls Kultserie „Monaco Franze“ am morgigen Dienstag erst um 23.30 Uhr. Macht nichts, irgendwie passt die späte Sendezeit ja als gelungener filmischer Abschluss der fünften Jahreszeit, ehe am Aschermittwoch alles vorbei ist.

Zum „Monaco Franze“ muss man eigentlich keine großen Worte machen: Wer ihn kennt, der liebt ihn. Wer ihn nicht kennt, sollte das schnellstens ändern. Zumal dann, wenn man in München lebt. Denn Dietl ist es meisterhaft gelungen, den außergewöhnlichen Flair, der in den Achtzigern über der Stadt lag, für immer zu konservieren.

An diesem Dienstag geht’s hinein ins Faschingstreiben. „Spatzl, es gibt Sachen im Leben und besonders im Fasching, die, wenn man sie nicht selber erlebt hat, man fast nicht glaubt“, resümiert der ewige Stenz (Helmut Fischer) nach durchzechter Nacht. Wenn er wüsste, was ihn beim Spatzl (Ruth Maria Kubitschek) daheim erwartet. Ohne Frage, es ist eine der besten Folgen. Und macht Lust auf den Sommer in München, wenn im Juli am Königsplatz auf Großleinwand wieder ausgewählte Folgen vom „Monaco Franze“ gezeigt werden (Karten bald an allen Vorverkaufsstellen).

Darsteller: Helmut Fischer, Ruth Maria Kubitschek, Ernie Singerl.

Regie: Helmut Dietl

Unser Fernseh-Tipp der Woche

Dienstag, 28. Februar, von 23.30 Uhr bis 0.20 Uhr im BR Fernsehen

An dieser Stelle geben immer montags bekannte Leser oder Mitarbeiter unserer Zeitung einen TV-, Radio- oder Streaming-Tipp der Woche – jenseits der bekannten Klassiker.

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