Menschen aus aller Welt

Bei der Hochzeit von Prinz Harry (33) und Meghan Markle (36) dürfen auch die angeblich steifen Briten ein Tränchen verdrücken – das findet Sebastian Wood (57), der britische Botschafter in Berlin.

„Es ist ein Mythos, dass die Briten keine Emotionen zeigen. Natürlich darf man bei der Hochzeit weinen, aber vielleicht nicht zu laut.“ Die Botschaft feiert am Samstag mit, 400 Gäste sind geladen, es gibt eine Fernsehübertragung und typisch Englisches wie Fish & Chips. Warum ist Prinz Harry eigentlich so beliebt? „Er ist ein ganz normaler junger Mann“, sagte Wood. „Wir haben alle erlebt, wie seine Kindheit war, mit diesem sehr traurigen Ereignis, dass seine Mutter früh gestorben ist. Wir haben gesehen, wie er aufgewachsen ist. Jetzt ist er ein junger Mann, der die Liebe gesucht und die Liebe gefunden hat.“

Möglichst viele Menschen sollten nach Ansicht des früheren Astronauten

Thomas Reiter künftig als Touristen ins All fliegen können. „Die Eindrücke sind so überwältigend und tiefgreifend“, sagte Reiter. „Das könnte vielleicht am ehesten dazu beitragen, dass die Menschen wirklich verstehen, wie wichtig es ist, unseren Planeten zu schützen und die großen Probleme anzugehen“. Technisch sei das zurzeit aber noch unrealistisch. „Ähnlich wie bei den Entwicklungen in der Luftfahrt kann ich mir allerdings vorstellen, dass wir da in der Raumfahrt auch mal hinkommen.“ Thomas Reiter war der achte deutsche Astronaut im All. Er verbrachte jeweils ein halbes Jahr auf der russischen Raumstation Mir und der Internationalen Raumstation ISS. Am 23. Mai wird er 60 Jahre alt.

Als Konsequenz aus dem Sex-Skandal in seiner Organisation hat der Chef der Hilfsorganisation Oxfam in Großbritannien seinen Abschied angekündigt. Zum Jahresende wolle er seinen Posten abgeben, schrieb Mark Goldring in einer Mitteilung, die am Mittwoch auf der Webseite der Organisation veröffentlicht wurde. Er reagierte damit auf den Skandal um Sex-Orgien von Oxfam-Mitarbeitern mit Prostituierten in Haiti nach dem verheerenden Erdbeben im Jahr 2010. Im Tschad soll es zu ähnlichen Vorfällen gekommen sein.

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