Meese inszeniert – Nelsons dirigiert

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Von seiner Konzeption ist noch nichts bekannt. Die Verpflichtung des Aktionskünstlers Jonathan Meese für die Bayreuther „Parsifal“-Premiere im Jahre 2016 (Foto: So wirbt er auf seiner Hompage dafür.

) hat aber nicht nur die Wagner-Welt in Aufruhr versetzt. Der 44-Jährige liebt es, mit den Versatzstücken des „Dritten Reichs“ zu spielen. Mal zeigt er Hakenkreuze, mal den Hitlergruß, in seinen Augen immer als Kunstäußerung gedacht. Für den ausgestreckten Arm musste sich Meese im vergangenen Sommer vor Gericht verantworten und wurde freigesprochen. Braune Symbole am Grünen Hügel – nicht nur dort eine heikle Sache. Bayreuth bleibt sich damit treu. Der „Parsifal“ kann offenbar, so denkt man sich bei den Wagners, keinen „normalen“ Regisseur brauchen. 2004 wurde das Stück von Christoph Schlingensief inszeniert.  th

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