Der Bär lockt

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Blickfang: die französische Schauspielerin Juliette Binoche („Nobody Wants the Night“) auf dem roten Teppich in Berlin. afp

Filmfestival . Juliette Binoche kam zum Auftakt der 65.

 Berlinale

Mit der Weltpremiere des Grönland-Dramas „Nobody wants the Night“ mit Juliette Binoche in der Hauptrolle wurde gestern Abend die 65. Berlinale eröffnet. Der Präsident der Jury, US-Regisseur Darren Aronofsky („Black Swan“), stellte zum Festival-Auftakt sein Team launig und energiegeladen vor. „Wir verstehen uns schon jetzt prima!“, sagte er. Zur siebenköpfigen Jury gehört auch der deutsche Schauspieler Daniel Brühl. Er will das große Arbeitspensum durch Disziplin bewältigen. „Ich werde kaum zu Partys gehen und nicht viel Alkohol trinken“, kündigte er an. Die weiteren Jury-Mitglieder sind der koreanische Autor und Regisseur Bong Joon-ho, dessen Film „Snowpiercer“ 2014 im Forum der Berlinale sehr umstritten war, die US-Produzentin Martha De Laurentiis („Hannibal“), die Regisseurin Claudia Llosa aus Peru, die 2009 den Goldenen Bären für „Eine Perle Ewigkeit“ gewann, Audrey Tautou sowie Matthew Weiner (USA), der als Autor und Produzent den US-TV-Serienhit „Mad Men“ verantwortet. Die Jury veröffentlicht ihre Entscheidungen am 14. Februar.

Eine Neuheit gibt es in alle dem Film-Gewimmel, die „Woche der Kritik“: An sieben Abenden stellen Filmkritiker internationale Produktionen  vor, anschließend wird im Kino in den Hackeschen Höfen diskutiert. Die „Woche der Kritik“ will zur Berlinale einen Ankerpunkt für alle schaffen, „die intellektuelle Reflexion mit sinnlicher Lust am Filmerlebnis verbinden“, heißt es in der Ankündigung. Elke Vogel

Zurück zur Übersicht: Kultur & TV

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare