EIN BUCH BLICKT AUF DIE ÄRA PODT AN DER SCHAUBURG

Lesenswerter Abschied

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Erinnern mit dem Buch „Feuer entfachen statt Fässer“ an ihre Zeit an der Münchner Schauburg: Intendant George Podt und Dramaturgin Dagmar Schmidt. Foto: klaus Haag

Dieses wunderschöne Buch macht vor allem eins: traurig.

Jedes Bild der Inszenierungen aus 27 Jahren Schauburg unter der Intendanz von George Podt und der Dramaturgie von Dagmar Schmidt zeigt schmerzhaft, wie viel man verpasst, weil nie gesehen hat an Münchens Theater der Jugend. Jeder kluge Satz über ihre ganz spezielle Theaterphilosophie beweist, wie sehr die beiden der Stadt künftig fehlen werden.

Mit „Feuer entfachen statt Fässer füllen“ hinterlassen Podt und Schmidt, die ihre Arbeit in der Schauburg im Sommer beenden, Theaterfreunden ein Abschiedsgeschenk, das lesens- und liebenswerter nicht sein kann. Krönender Bonus: Eine DVD mit einem filmischen Selbstporträt hinter den Kulissen dieses außergewöhnlichen Kinder- und Jugendtheaterschatzes. melanie brandl

Dagmar Schmidt/ George Podt:

„Feuer entfachen statt Fässer füllen“. 179 Seiten; 5 Euro. Das Buch ist in der Schauburg, Franz-Joseph-Str. 47, erhältlich. Am 15. Juni, 19.30 Uhr, findet die letzte Premiere unter der Intendanz von George Podt im Theater der Jugend statt: Peer Boysen inszeniert „Willem Vanderdecken oder Das Märchen vom fliegenden Holländer“; Karten unter Telefon 089/ 233 371 55.

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