kultur in kürze Über 500 000 Euro für „Tim und Struppi“ Ein Werk des Comic-Künstlers Hergé ist in Brüssel für m...

  • schließen
  • Weitere
    schließen

kultur in kürze Über 500 000 Euro für „Tim und Struppi“ Ein Werk des Comic-Künstlers Hergé ist in Brüssel für mehr als eine halbe Million Euro versteigert worden. kultur in kürze.

Über 500 000 Euro für „Tim und Struppi“

Ein Werk des Comic-Künstlers Hergé ist in Brüssel für mehr als eine halbe Million Euro versteigert worden. Es handelt sich um eine Zeichnung für das Deckblatt eines Bandes der „Tim und Struppi“-Reihe, die jetzt für 539 880 Euro verkauft wurde. Ihr Wert war nach Angaben des Auktionshauses Million zuvor auf 350 000 bis 400 000 Euro geschätzt worden. Der Originalband war im Juli 1939 erschienen. Der belgische Zeichner Hergé (1907–1983) war vor allem durch Comics mit dem Reporter Tim und dessen Hund Struppi berühmt geworden.

Andreas Dresen geht ins Bären-Rennen

Der deutsche Regisseur Andreas Dresen startet mit seinem neuen Film „Als wir träumten“ im Wettbewerb der 65. Berlinale, die zwischen 5. und 15. Februar 2015 stattfindet. Dresen („Wolke 9“, „Halt auf freier Strecke“) wird die Verfilmung des Romans von Clemens Meyer als Uraufführung zeigen, wie die Berliner Filmfestspiele mitteilten. Im Rennen um den Goldenen Bären sind außerdem Filme von Terrence Malick, Peter Greenaway und Kenneth Branagh. Bei den Münchner Opernfestspielen im Juli 2015 inszeniert Dresen Richard Strauss’ „Arabella“.

Autoren kritisieren Grass-Berichte

Die Schriftstellervereinigung Pen hat Medienberichte über ihre Feier zum 90. Geburtstag kritisiert. „Insbesondere wurden die Äußerungen von Literaturnobelpreisträger Günter Grass grob verzerrt dargestellt und unsachlich zugespitzt“, erklärte der Pen. Bei der Feier wurde auch die Pen-Resolution „Schutz in Europa“ für eine humane europäische Flüchtlingspolitik vorgestellt (wir berichteten). Grass hatte damals daran erinnert, dass nach dem Zweiten Weltkrieg Flüchtlinge aus dem Osten in Westdeutschland zwangseinquartiert wurden. Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur, ob seine Worte so zu verstehen seien, dass er Zwangseinquartierungen auch aktuell für geboten halte, antwortete Grass, er halte, sollte es Notfälle bei der Unterbringung geben, auch Zwangseinquartierungen für eine Option. Manche Medien haben daraufhin geschrieben: „Grass fordert Zwangseinquartierungen“.

Zurück zur Übersicht: Kultur & TV

Kommentare