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Kultur in Kürze Sherko Fatah erhält den Chamisso-Preis Der Berliner Schriftsteller Sherko Fatah wird mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 2015 ausgezeichnet. Kultur in Kürze.

Sherko Fatah erhält den Chamisso-Preis

Der Berliner Schriftsteller Sherko Fatah wird mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 2015 ausgezeichnet. Er erhalte den mit 15 000 Euro dotierten Preis für sein bisheriges Gesamtwerk, wie die Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart mitteilte. Insbesondere werde sein jüngster Roman „Der letzte Ort“ gewürdigt, in dem er von der Entführung eines Deutschen und seines arabischen Übersetzers im Irak erzählt. Die Preisverleihung ist für den 5. März in München geplant. Mit dem Preis, der bereits zum 30. Mal vergeben wird, ehrt die Bosch-Stiftung „herausragende Autoren, deren Werk von einem Sprach- oder Kulturwechsel geprägt ist“. Fatah wurde 1964 in Ost-Berlin als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen geboren. Die Förderpreise in Höhe von je 7000 Euro erhalten Olga Grjasnowa für ihren Roman „Die juristische Unschärfe einer Ehe“ sowie Martin Kordic für seinen Erstling „Wie ich mir das Glück vorstelle“.

NRW stemmt sich gegen Kunstverkauf

Die rot-grüne Landesregierung will die vom Verkauf bedrohte Kunstsammlung der WestLB-Nachfolgerin Portigon für Nordrhein-Westfalen sichern. Das kündigte Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) in einer Vorlage an den Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages an. 150 Stücke der Sammlung gelten als hochwertig. Dazu gehören Werke von August Macke, Pablo Picasso, Paul Signac, Henry Moore, Joseph Beuys und Sigmar Polke. Der geplante Verkauf aus einem landeseigenen Unternehmen war von Museen, Kulturverbänden und der Opposition kritisiert worden.

Nürnberger Burg wird Großbaustelle

Auf der Nürnberger Kaiserburg beginnt im Frühjahr die größte Sanierung seit dem Wiederaufbau der mittelalterlichen Anlage nach dem Zweiten Weltkrieg: Der Freistaat werde für den ersten Abschnitt 17 Millionen Euro investieren, sagte Cordula Mauß von der Bayerischen Schlösserverwaltung. Währenddessen werde der Museumsbetrieb normal weiterlaufen. 2013 zählten Palas und Museum 165 000 Besucher.

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