Kultur in Kürze

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Wolfgang Krebs schult auf Söder um . Der Kabarettist Wolfgang Krebs, bekannt vor allem für Imitationen bayerischer Ministerpräsidenten, hat sich bereits auf die Mimik und Sprache des designierten Regierungschefs Markus Söder eingestellt.

„Es war klar, dass es in Bayern irgendwann auf ihn als Ministerpräsidenten hinauslaufen wird – zumindest vorübergehend“, sagte der aus Kaufbeuren stammende Krebs der „Allgäuer Zeitung“. Er spiele den fränkischen CSU-Politiker auch schon seit einigen Jahren in seinen Bühnenprogrammen, im Radio und im Fernsehen. Krebs wurde einst als Parodist von Edmund Stoiber bekannt. Auch dessen Nachfolger Günther Beckstein und Horst Seehofer mimt er seit Jahren regelmäßig. Um Söder nachzumachen, müsse er nicht nur dessen Dialekt treffen, sondern das „Gesicht in der Mitte zusammenziehen, die Augen zu Schlitzen formen und nebenbei ständig die Nase rümpfen und die Augenbrauen hochziehen“, sagte der 51-Jährige. Er übe dessen Mimik, indem er die häufigen Talkshow-Auftritte Söders beobachte. Der derzeit noch als Finanzminister amtierende Politiker eignet sich laut Krebs gut für Parodisten: „Söder stellt sich gerne als der Größte, Schönste, Tollste dar, der mit großen Worten sagt, wie es in Bayern weitergehen muss. Das kann man wunderbar übersteigern und überzeichnen – und ihn damit entlarven.“

Krimi-Welt trauert um Sue Grafton

Die US-Krimiautorin Sue Grafton, die für ihre nach den Buchstaben des Alphabets benannte Buchreihe bekannt war, ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Die aus Louisville (US-Bundesstaat Kentucky) stammende Schriftstellerin lebte seit Anfang der Sechzigerjahre im kalifornischen Santa Barbara und schrieb Drehbücher, bevor ihre Romane von einem größeren Publikum gelesen wurden. Im Jahr 1982 begann Grafton ihre Serie um die hartnäckige Privatdetektivin Kinsey Millhone mit dem Titel „A is for Alibi“ (deutscher Titel: „Nichts zu verlieren – A wie Alibi“), die sie mit weiteren Buchstaben des Alphabets fortsetzte. Zuletzt erschien 2017 „Y is for Yesterday“, „Z is for Zero“ war für 2019 angekündigt. Grafton habe stets darauf bestanden, dass ihre Bücher nie als Filme oder Fernsehserien adaptiert werden, schrieb ihre Tochter Jamie auf Facebook. Graftons Bücher drehten sich nicht nur um die jeweilige Krimi-Handlung, sondern thematisierten etwa auch soziale Fragen wie Missbrauch, falsche Verurteilungen und Obdachlosigkeit.

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