Kultur in Kürze

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Trauer um Mediävist Weinfurter. Der renommierte Mittelalter-Historiker Stefan Weinfurter ist im Alter von 73 Jahren gestorben.

Weinfurter war bis zu seiner Emeritierung 2013 Professor in Heidelberg, zuvor hatte er Lehrstühle in Eichstätt, Mainz und München inne. Zentral sind seine Forschungen zur Salierzeit, zuletzt schrieb er eine Biografie Karls des Großen, den er als „heiligen Barbaren“ charakterisierte. Er war an großen Ausstellungen zu den Saliern, den Wittelsbachern und den Päpsten beteiligt.  

Andreas Beck hat „Theater des Jahres“

Im kommenden Jahr wird er Chef des Bayerischen Staatsschauspiels in München. Jetzt aber sieht der Intendant des Theaters Basel, Andreas Beck, in der Auszeichnung zum „Theater des Jahres“ ein willkommenes Signal an die Politik. „Theater kann über die eigene Stadt hinaus strahlen, wenn es denn strahlen darf“, teilte er kurz nach Bekanntmachung der Auszeichnung durch die Fachzeitschrift „Theater Heute“ mit. „Will heißen: Zum Strahlen braucht es Talente und eine mehr als solide, weiter denkende Finanzierung. Und Auszeichnungen wie diese sollten das doch jetzt garantieren, oder? In diesem Sinne: Juchhu.“ Nach Angaben der Zeitschrift hatten acht der insgesamt 43 befragten Theaterexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für das Theater Basel gestimmt. Die Münchner Kammerspiele haben den zweiten Platz in der Kategorie „Theater des Jahres“ geschafft. „Schauspielerin des Jahres“ wurde mit sieben Stimmen Caroline Peters (46) vom Wiener Burgtheater („Hotel Strindberg“). „Schauspieler des Jahres“ ist mit zehn Stimmen für „Am Königsweg“ Benny Claessens (36). „Inszenierung des Jahres“ (sechs Stimmen) ist „Am Königsweg“ von Elfriede Jelinek, Regisseur Falk Richter (Deutsches Schauspielhaus Hamburg). Bei der Bühnen-Hitparade gibt es keine Nominierungen, die Kritiker streuen ihre Voten traditionell breit.

Abstieg des HSV auf der Bühne

Unter dem Titel „Heiß auf 2. Liga“ bringen die Hamburger Kammerspiele den Abstieg des HSV auf die Bühne. „Steigen Sie ein in das turbulent bunte Fußballkarussell aus Misswirtschaft, Intrigen und Vereinsmeierei“, teilten die Kammerspiele mit. Premiere der Fußballkomödie von Jörg Menke-Peitzmeyer ist am 24. September, Regie führt Gil Mehmert, der bereits mit „Der Mann ohne Vergangenheit“ und „Der Ghetto Swinger“ Erfolge dort feierte. Der Hamburger SV ist vergangene Saison in die 2. Bundesliga abgestiegen.

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