„Höchst wichtig“

Sanierungsplan für die Neue Pinakothek ist in Arbeit. Die Neue Pinakothek in München muss dringend saniert werden.

In dem Anfang der Achtzigerjahre nach Plänen des Architekten Alexander Freiherr von Branca (1919–2011) errichteten Gebäude sind unter anderem das Dach zu renovieren und die veralteten technischen Anlagen zu erneuern, wie das Bayerische Kunstministerium mitteilte. Weiter gelte es, Brandschutzmängel zu beseitigen und Maßnahmen zur Energie-Ersparnis durchzuführen. Minister Ludwig Spaenle (CSU) hat den Planungsauftrag auf den Weg gebracht. Die Kosten werden derzeit auf 70 bis 80 Millionen Euro geschätzt. In den kommenden drei Jahren solle eine entsprechende Detailplanung vorgelegt werden.

Spaenle sprach gestern von einer „höchst wichtigen Maßnahme“, um die wertvollen Kunstbestände der Bayerischen Staatsgemäldesammlung auch künftig in konservatorisch erstklassigem Ambiente zeigen zu können. Die Neue Pinakothek beherbergt die weltberühmte Sammlung bekannter Werke des 19. Jahrhunderts unter anderen von Caspar David Friedrich, Claude Monet, Vincent van Gogh und Eduard Manet.

Außerdem sind in dem Komplex an der Barer Straße die Verwaltung der Staatsgemäldesammlungen und das Doerner-Institut untergebracht. Während der Maßnahme seien sämtliche Exponate auszulagern, auch die Mitarbeiter müssten umziehen, hieß es.  kna

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