Max von der Groeben: „Für eine Freundin habe ich keine Zeit“

Max von der Groeben spricht den Drachen Kokosnuss. Peoplepicture
+
Max von der Groeben spricht den Drachen Kokosnuss. Peoplepicture

Eigentlich findet er München ja schon „ein wenig langweilig“. Aber was soll man machen?

Hier ist nun mal die renommierte Otto-Falckenberg-Schauspielschule und Max von der Groeben holt sich hier sein schauspielerisches Rüstzeug. Der Max von der Groeben, der doof-prollige Danger, über den bereits acht Millionen Kinozuschauer in Fack ju Göhte gelacht haben? Genau der, denn: Bis jetzt hatte der 22-jährige Kölner keine Schauspielausbildung. „So intuitiv“, habe er das halt gemacht, gesteht er im Interview mit der tz. Und dafür gleich mal die Goldene Kamera eingeheimst. Hape Kerkeling sagte ihm bei der Verleihung eine grandiose Karriere voraus.

Wer ist dieser Max von der Groeben, der zuletzt in der Teenie-Komödie Doktorspiele der Generation unter 30 zeigte, wo’s langgeht? Ein sympathischer Typ mit verschmitztem Lachen – oder wie Kritiker sagen, einer, der mit seinem lebendigen, frechen Spiel begeistert.

Seit Kindesbeinen an steht er vor der Kamera. Seine Mama ist die Sportmoderatorin Ulrike von der Groeben, sein Papa Alexander ist Sportjournalist, seine Schwester Carolin steht ebenfalls vor der Kamera – oder als Synchronsprecherin hinter dem Mikro. Vor einem Jahr ist Max von der Groeben nach München gezogen – eben der Schule wegen. „Wenn ich etwas machen will, dann auch richtig, dann will ich auch der Beste sein. Und da gehört eine fundierte Ausbildung eben dazu.“

Dass er bereits neben der Schule so viele Engagements hat wie die wenigsten mit einer abgeschlossenen Ausbildung, mache ihn „natürlich superglücklich“. Aber man „weiß halt nie, was kommt“, und mit der Ausbildung könne er auch ans Theater.

Doch jetzt ist erst mal wieder Kino angesagt: Groeben lieh dem Kleinen Drachen Kokosnuss seine Stimme. „Das Synchronisieren der Figur hat viel Spaß gemacht. Der Held meiner Kindheit ist ja auch ein Drache. Grisu, der witzigerweise gleichzeitig Feuer spuckt und Feuerwehrmann ist.“ Und im nächsten Jahr geht es dann wieder weiter mit Fack ju Göhte, Teil zwei.

Dann wird er nicht mehr so unbemerkt durch Schwabing schlendern können, wo er eine kleine Wohnung gefunden hat – für sich allein. „Ich bin ein wenig penibel, da ist es besser, ich wohne alleine.“ Schon jetzt wollen vor allem die Mädels ein Selfie mit dem Teenie-Star. Freundin? „Ne, dafür hab ich gerade keine Zeit“, gesteht von der Groeben.

Sein Weihnachtswunsch? „Ein richtig cooles Fahrrad, damit ich noch flotter unterwegs bin. Denn ich bin eigentlich dauernd zu spät.“ Für die große Karriere aber scheinbar nicht. Maria Zsolnay Der kleine Drache Kokosnuss kommt am 18. Dezember ins Kino.

Kommentare