60 JAHRE BETREIBT MARLIES KIRCHNER DAS THEATINER FILMKUNST

Die Grand Dame des Deutschen Kinos

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Marlies Kirchner an ihrer Kinokasse: Ohne sie kann man sich das Theatiner Filmkunst in München nicht vorstellen. Foto: Wolf Gaudlitz

Hörfunksendung über eine Münchner Ikone:     

Marlies Kirchner – seit 60 Jahren Betreiberin des Theatiner Filmkunst in München und Grand Dame des Deutschen Kinos. Was sie für Geschichten erzählen kann! Wie gerne würde man sie als Journalist von ihr erfahren. So auch Filmemacher Wolf Gaudlitz. Doch genausolang wie Kirchner den Münchnern Woche für Woche ein buntes Filmprogramm organisiert, genausolang verwehrte sie sich dagegen, jemals vor ein Mikrofon zu treten und ein Interview zu geben. „Nein, allzeit ,nein!‘“, erinnert sich Gaudlitz an die immer selbe Antwort auf seine wiederholte Anfrage. „Jahrelang habe ich dennoch als Wort- und Geschichtensammler an sie hingearbeitet, dass doch bitte einmal ... Dann sagte sie zu – ,einmalig und ohne Wiederholung!‘ – und mit munterem Geist, dank vorherigem Rotweingenuss, plauderten wir ein wenig, einsitzend in ihrem (Keller-)Kino.“

An diesem Sonntag wird dieses „Geplauder“ über 60 Jahre Kinoberuf(ung) im „Kulturjournal“ auf BR2 an ausgestrahlt. Von 18 bis 19.30 Uhr präsentiert Moderator Dieter Heß in seiner Sendung Ausschnitte des Gesprächs der beiden. „Einer großen alten und unwiederbringlichen Dame zu Ehr’“, wie es Gaudlitz formuliert, der dankbar für die eine mögliche Zusammenarbeit ist. Darin erfahren die Zuhörer von Kirchners Lieblingsfilmen („Ich hab so viele Lieblingsfilme, dass ich überhaupt nicht damit anfange, Herr Gaudlitz!“) bis zu ihrem Lieblingsplatz im Kinosaal.   Katja Kraft

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