Es glitzert und funkelt

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Sara Nuru und Susanne Wuest (re.) mit einem Prada-Kleid, das mit Kristallen bestückt ist.

120 Jahre Swarovski . von Minzi Prinzessin zu Hohenlohe.

Das Einlassbändchen, das eine junge Frau um das Handgelenk der Gäste legt, ist schon so schön, dass man es eigentlich nicht wieder ausziehen möchte. In feinsten, funkelnden Kristallen steht auf schwarzem Grund: Swarovski. 120 Jahre harte Arbeit, Entwicklung und Erfolg der Marke werden gefeiert – im Münchner Haus der Kunst. Das Buch, das dieses große Ereignis begleitet, ist vom renommierten Rizzoli Verlag in New York verlegt worden.

Es ist eine Geschichte wie aus einem Märchen: Daniel Swarovski, österreichischer Glasschleifer, gründete 1895 das Unternehmen und machte es groß. Schon in „Breakfast at Tiffany’s“ trug Audrey Hepburn Schmuck aus Swarovski-Kristallen. Hätten Sie das gewusst?

Und auch Designerin Miuccia Prada, die gerne ihre Kleider mit Steinen verziert, tut das ausschließlich mit Swarovski-Produkten, dasselbe gilt für Emporio Armani, Alexander McQueen und, und, und. Namhafte Sängerinnen wie Madonna und Rihanna tragen Kleider – natürlich mit Swarovski-Kristallen bestickt.

Victoria Swarovski (21), Urenkelin des Gründers, sagt, sie sei stolz darauf, ein Teil dieser Geschichte zu sein. „Jede Frau in unserer Familie liebt diesen Schmuck, schon die Kinder sind wild auf das Glitzern“. Die Kristalle aus dem kleinen Tiroler Dorf Wattens animieren Künstler und Designer weltweit zu Spitzenleistungen. Im Haus der Kunst sind sie auf grauen, matten Metallplatten ausgestellt, es glitzert und funkelt überall wie verrückt. Da fallen Namen wie Jean Paul Gaultier, Oscar de la Renta oder Roberto Cavalli.

Diese Kristalle sind schöner als alles andere, was es so auf dem Markt gibt, das weiß sogar der Laie. Fiona Swarovski, Kristallerbin und Designerin, die ihre neue Sommerkollektion präsentiert, erklärt warum: „Die Stärke bei uns liegt in Innovation und in der Technik des Schliffs.“

Nebenan steht Schauspielerin Susanne Wuest – in einem Kleid von Prada, der Kragen bestickt mit klaren Kristallen in den unterschiedlichsten Formen. Das passt zu ihrer feenartigen Gestalt, fein ist sie und ihr Kleid ebenfalls. Ihr Film „Ich seh, ich seh“ ist gerade als ausländischer Film für die Oscars vorgeschlagen worden. Sie ist glücklich, das ist ihr sofort anzusehen. Schmuck habe sie erst kürzlich für sich entdeckt. Sie sagt, sie liebe die Klarheit der Swarovski-Steine. Ihre Freundin, Schauspielerin Lisa Martinek, trägt selten Schmuck, aber eine Tasche in der Ausstellung hat es ihr angetan. Sie ist verziert mit großen Kristall-Applikationen.

Sicherlich der Höhepunkt des Abends sind die fantastischen, wilden Kreationen von jungen Künstlern – Lady Gaga wäre entzückt gewesen. Models, ganz in schwarz, stehen still auf Podesten, tragen Kristall-Masken, XL-Korallen oder Schmetterlings-Tattoos aus bunten Steinen über den ganzen Rücken. Fabelhaft. Auch Marilyn Monroe wusste es schon vor vielen Jahren: „Diamonds are a girl’s best friend“ – und deshalb trug sie ein mit Swarovski-Steinen besetzes Abendkleid, als sie „Happy Birthday Mr. President“ sang.

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