Geballte musikalische Kraft

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Konzertsaal-Demo auf dem Odeonsplatz – Mehrere Podiumsdiskussionen geplant. Eine Massendemonstration ist es nicht geworden.

Aber immerhin 500 Protestierende, so eine Schätzung, sind am Samstag für ein neues Kulturzentrum auf die Straße gegangen. Unter dem Motto „München braucht zwei große Konzertsäle“ demonstrierten sie auf dem Odeonsplatz gegen den Plan von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), keinen neuen Saal zu bauen, sondern nur die Philharmonie zu sanieren.

Ein Chor und Blechbläser gaben der Veranstaltung die passend musikalische Note. Aus der Politprominenz waren der Generalsekretär der Freien Wähler, Michael Piazolo, die Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Margarete Bause, und der frühere bayerische Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) erschienen. Aufgerufen hatte zum Protest das studentisch geprägte Ensemble MünchenKlang. Das Thema Saal wird auch im Mittelpunkt einiger Podiumsdiskussionen stehen. So laden die Münchner Philharmoniker am 20. März zur Abonnentenkonferenz (Philharmonie, 17.30 Uhr), bei der Kulturreferent Hans-Georg Küppers, Orchesterintendant Paul Müller, Gasteig-Chefin Brigitte von Welser sowie der Schweizer Architekt Manuel Herz sprechen werden. Die Akademie der Schönen Künste veranstaltet am 23. März einen geschlossenen Abend mit Mariss Jansons, Chefdirigent der BR-Symphoniker, Sänger Christian Gerhaher und Kunstminister Ludwig Spaenle. Bereits am 17. März gibt es eine „SZ“-Diskussion mit Spaenle, Küppers, BR-Intendant Ulrich Wilhelm und dem künftigen Kammerspiele-Intendanten Matthias Lilienthal im Künstlerhaus am Lenbachplatz.  mm

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