DIE SHOW „SING MEINEN SONG“, IN DER KÜNSTLER IHRE HITS „TAUSCHEN“, GEHT BEI VOX IN DIE FÜNFTE STAFFEL

Rea Garvey trifft Mary Roos

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Von carsten rave. Auf diese Idee muss man erst einmal kommen!

Man nehme für gute Gage eine Handvoll Musikanten und lasse jeden einen alten Hit des anderen neu singen. Vox hatte diesen Einfall und machte daraus eine Fernsehsendung. Und wer 2014 gedacht hätte, das Ganze werde eh nur wieder so eine Eintagsfliege eines Privatsenders, der sollte sich in diesem Fall schwer täuschen. Vox fuhr gute Einschaltquoten ein, erntete gute Kritiken und viel Resonanz in den Sozialen Netzwerken.

Und nicht nur das – die Fernsehreihe „Sing meinen Song“, die heute um 20.15 Uhr mittlerweile in die fünfte Staffel geht, findet ihren Widerhall in den deutschen Charts. Das Album „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert Volume 4“ mit 42 Tauschliedern verkaufte sich nach Senderangaben mehr als 250 000 Mal. Platin für Recyclingware.

Den Interpreten kann es nur recht sein. Denn auch in Staffel fünf dürfte aus kommerzieller Sicht Musik drin sein. Wie klingt es zum Beispiel, wenn Rockmusiker Rea Garvey den gut 45 Jahre alten Mary-Roos-Schlager „Nur die Liebe lässt uns leben“ neu konfektioniert? Oder wie mag es sich anhören, wenn Judith Holofernes sich Mark Forsters „Kogong“ vorknöpft oder Johannes Strate Leslie Clios Hit „I couldn’t care less“ eine völlig neue Farbe gibt?

Der 34-jährige Mark Forster aus Kaiserslautern spielt die wichtigste Rolle in der Show. Er darf sich Gastgeber nennen. Vor ihm hatten schon Xavier Naidoo (in den ersten drei Staffeln) und The Boss Hoss diese Ehre, die sich auch schon durch mehrere Staffeln von „The Voice of Germany“ arbeiteten. Wer als Musiker überdurchschnittlich gut abschneiden möchte, sollte eben nicht nur eine gute Stimme haben, sondern auch hinreichend Charme.

„Ich freue mich sehr, auch 2018 dabei zu sein“, sagte Forster, der auch im vergangenen Jahr schon als „Gast“ mitmischte, seinem Sender: „Ich habe Respekt vor der neuen Aufgabe.“ Mark Forster sei ein „absoluter Ausnahmekünstler und hat in der letzten Staffel gezeigt, wie musikalisch vielfältig er ist“, sagte Vox-Chefredakteur Kai Sturm: „Ich bin überzeugt, dass das Zusammenspiel mit den neuen Musikern der fünften Staffel grandios wird.“

Vox hat seinen Künstlern ein angenehmes Ambiente geschaffen. Der Tross wurde in eine schöne „Location“ nach Südafrika eingeladen, um dort gute Ware abzuliefern. „Alle brennen auf Südafrika“, sagte Mark Forster vorab. Und weil alle gut miteinander vernetzt sind: „Auch die neue Whatsapp-Gruppe glüht schon.“

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