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„Frau Müller muss weg!“

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Helikopter-Vater Wolf Heider (Justus von Dohnányi, li.) konfrontiert Lehrerin Müller (Gabriela Maria Schmeide) mit dem Vorwurf, seinem Kind zu schlechte Noten zu geben.

Eine gelungene Mischung aus „Der Gott des Gemetzels“ und „Fack ju Göhte“ – so urteilte unsere Kritikerin über „Frau Müller muss weg!“ zum Kinostart im Januar 2015.

Zwei Jahre später zeigt nun Sat.1 Sönke Wortmanns Komödie erstmals im frei empfangbaren Fernsehen. Der herrlich bissige Witz funktioniert auch auf dem kleinen Bildschirm hervorragend.

Weil Wortmann („Das Wunder von Bern“) sich auf das Bühnenstück von Lutz Hübner und Sarah Nemitz stützt. Und den Film, der im Klassenzimmer einer Grundschule spielt, wie ein Kammerspiel anlegt. Ein recht munteres, dann und wann krawalliges. Vor allem aber: höchst unterhaltsames.

Die Noten der Kinder werden immer schlechter. Weil das nächste Zeugnis über die Wahl der weiterführenden Schule entscheidet, sind die Eltern Jessica Höfel (Anke Engelke), Wolf Heider (Justus von Dohnányi), Katja Grabowski (Alwara Höfels) und Patrick und Marina Jeskow (Ken Duken, Mina Tander) besorgt. Und sich einig: Schuld kann nur Klassenlehrerin Frau Müller (Gabriela Maria Schmeide) sein. Klarer Fall – sie muss weg.

Doch die holt beim Elternabend selbst zum verbalen Rundumschlag aus und verlässt dann wütend den Raum. Schon kann die große Abrechnung beginnen. Auf einmal bröckelt die Fassade aus Freundlichkeiten – und die gegenseitigen Vorurteile und Abneigungen kommen zum Vorschein. Ein punktgenauer Schlagabtausch. Bitterbös und voller Wahrheit.

Darsteller: Justus von Dohnányi, Anke Engelke, Ken Duken.

Regie: Sönke Wortmann.

Unser Fernsehtipp der Woche

Sat.1, Dienstag, 31. Oktober,

von 20.15 Uhr bis 22.05 Uhr

An dieser Stelle geben immer montags Mitarbeiter unserer Zeitung einen TV-, Radio- oder Streamingtipp der Woche – jenseits der bekannten Klassiker.

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